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Veranstaltung

Werkstattgespräch

Augmented Reality im Maschinen und Anlagenbau

Industrie, Innovation und Digitalisierung

Augmented Reality bedeutet "erweiterte Realität", und es ist genau das. Bei Helmvisieren von Kampfpiloten wurde diese Erfindung bereits schon früher genutzt. Dem Piloten werden dabei nützliche Informationen eingeblendet, während er normal auf die Umgebung blickt. Die Google Glass beispielsweise geht einen Schritt weiter, indem sie Informationen mit realen Objekten verknüpft und dort einblendet.

Virtual und Augmented Reality sind zukünftig auch in der industriellen Fertigung sowie bei Service- und Wartungsaufgaben nicht mehr weg zu denken. Bei der Abarbeitung von Aufträgen für unterschiedlichste Maschinen beispielsweise wird die Technik über kurz oder lang zum Wettbewerbsvorteil. Mit einer VR-Brille kann ein neuer Mitarbeiter unterstützend eingearbeitet werden. Die reinen Grundlagen zur Bedienung, das Kennenlernen der technischen Daten und erste Versuche, an der neuen Maschine zu arbeiten, können so virtuell umgesetzt werden.

Auch Kundengespräche beim Verkauf von Maschinen und Anlagen lassen sich virtuell simulieren. Das Ganze geht soweit, dass der Auftraggeber seine vollständige Fertigungsstraße mit VR-Technologie im Vorfeld betrachten kann. Der klare Vorteil im Verkaufsgespräch ist, dass das fertige Produkt bzw. das Referenzobjekt bei Maschinen komplett betrachtet werden kann.

So wird rares Expertenwissen leichter zugänglich und komplizierte Technologien werden transparenter. Der Nutzen liegt darin, Prozesse effizienter zu planen oder Schadens- bzw. Störfälle im Detail zu erfassen und aus der Ferne zu beheben. Raum und Zeit kann man dann, gerade als Unternehmen in ländlichen Regionen, ein Schnippchen schlagen. Prof. Sophia Keil von der Hochschule Zittau-Görlitz, Dr. Philipp Klimant vom Fraunhofer IWU in Chemnitz und das Unternehmen ULT AG aus Kittlitz als Praxispartner werden, auch visuell durch VR Brillen unterstützt, die Anwendungsmöglichkeiten praxisbezogen erörtern. Darüber hinaus wird Frau Prof. Keil grundsätzliche Strategien zur Modernisierung der Hochschullehre im Hinblick auf die Industrie 4.0 vorstellen. Die Hochschule, welche unsere zukünftigen Fachkräfte ausbildet, muss ihr Lehrangebot hinsichtlich, digitaler interaktiver didaktisch wertvoller Lehr-/Lernszenarien erweitern.
Zielgruppe:
Unternehmen
Veranstalter:
IHK Dresden

26.09.2018, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr, Zittau

Zeitraum:
26.09.2018, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Ort:
    Hochschule Zittau/Görlitz, Haus Haus Z IV (Peter-Dierich-Haus), Theodor-Körner-Allee 8, 02763 Zittau
Preis:
    kostenfrei
Anmeldung erforderlich:
    ja
Anmelde­frist:
    19.09.2018
Verfügbarkeit:
    Es sind noch Plätze frei!

Ansprechpartner

docID: D96946