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Azubi-Umfrage bescheinigt IHK-Betrieben erstklassige Ausbildungsqualität

Pressemitteilungen

4.000 Auszubildende im ersten Lehrjahr können nicht irren! Insgesamt 88 Prozent der Befragten in IHK-Berufen würden die Ausbildung in ihrem Betrieb weiterempfehlen, 93 Prozent bescheinigen ihrem Unternehmen zudem ein gutes Betriebsklima. Das ergab eine Umfrage der 14 Industrie- und Handelskammern aus Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen im März 2022.

"Die regionalen Ergebnisse für den Bereich der IHK Dresden bestätigen unser Engagement, Jugendliche und junge Erwachsene für eine duale Ausbildung in der Wirtschaft zu begeistern und bei der Berufsorientierung zu unterstützen", freut sich Torsten Köhler, Geschäftsführer Bildung der Dresdner Kammer. "Betriebspraktika, Ausbildungsmessen, Online-Recherchen und soziale Netzwerke helfen nach unserer Erfahrung bei der Berufswahl am meisten, denn der persönliche Kontakt zum Unternehmen und das Live-Erlebnis eines Berufs haben für viele Jugendliche Signalwirkung und bleiben haften", ist sich der Bildungschef sicher.

Wie die Auswertung weiter ergab, haben 77 Prozent ihren Wunschberuf ergriffen, wobei sich schnell sein lohnt: Immerhin 42 Prozent hatten sich bereits bis zum Januar 2021 für ihre im Sommer beginnende Ausbildung beworben - also noch ohne Halbjahreszeugnis. Die größte Rolle bei der finalen Entscheidung für die Wahl des Ausbildungsbetriebes spielen nach wie vor die Familien und der Freundeskreis der jungen Menschen. Aber auch die Internetseiten der Ausbildungsbetriebe und Stellenanzeigen in Online-Börsen nehmen für die Suche des Ausbildungsbetriebes an Bedeutung zu. "Darüber müssen sich die Unternehmen im Klaren sein. Wer im Netz nicht oder zu wenig präsent ist, wird nicht gefunden und vergibt Chancen", betont Torsten Köhler.

Wie zu erwarten, sitzt nicht gleich der erste Schuss. Während die reichliche Hälfte der Befragten (57 Prozent) nur ein bis fünf Bewerbungen versenden mussten, um den gewünschten Ausbildungsplatz zu erhalten, benötigten jeder Fünfte (21 Prozent) bis zu zehn Bewerbungen für den Vertragsabschluss.

Fast alle Jugendlichen haben sich für eine Ausbildung entschieden, weil ihnen der Bezug zur Praxis wichtig ist (96 Prozent) und ihre beruflichen Aufgaben ihren Interessen entsprechen (95 Prozent). Aber auch der schnelle Einstieg in den Beruf (89 Prozent) sowie Übernahme- und Karrierechancen wurden von etwa 89 Prozent der Umfrageteilnehmer als entscheidende Kriterien angesehen. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt zudem die Nähe der Berufsschule zum Heimatort. Jedem zweiten Jugendlichen ist das wichtig.

Die Coronapandemie brachte auch für viele Ausbildungsbetriebe große Herausforderungen mit sich. So waren die Auszubildenden des Jahres 2021/2022 von Beginn an mit Einschränkungen konfrontiert. Umso erfreulicher ist die Erkenntnis aus der Umfrage, dass bei 90 Prozent die Ausbildung im Betrieb im Frühjahr 2022 wieder normal weiterläuft. Nur noch 6 Prozent der befragten Auszubildenden teilten mit, dass ihre Ausbildung zeitweise im Homeoffice stattfindet.

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