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Weitere Verschärfungen für tschechische Grenzpendler drohen - sächsische IHKs fordern Klarheit und pragmatische Lösungen

Pressemitteilungen

Der Bund hat mit Wirkung vom heutigen Tag eine Verordnung erlassen, die auch die Testung von Grenzpendlern aus Risikogebieten beinhaltet. Es ist zu erwarten, dass das RKI Tschechien zum Risikogebiet erklären wird. Damit wäre ein Grenzübertritt für Pendler nur noch mit einem negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, möglich.

Ausnahmen gibt es nur für medizinisches Personal, alle anderen Berufspendler müssten sich mindestens zweimal wöchentlich vor Grenzübertritt testen lassen.

Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK), kommentiert diese neue Entwicklung im Namen der sächsischen IHKs: 

"Der überraschende Vorstoß des Bundes könnte alles auf den Kopf stellen, was in den letzten Tagen gemeinsam mit der Staatsregierung erreicht wurde, um für die sächsischen Unternehmen, welche Mitarbeiter*innen aus den Nachbarstaaten beschäftigen, praktikable Kompromisse zu schaffen. Jetzt gilt es, schnellstmöglich zu prüfen, ob die Sächsische-Quarantäne-Verordnung durch eine Intervention des Bundes ausgehebelt wird oder nicht. Solange ist die Testpflicht für Grenzgänger/-pendler auszusetzen. Mit Blick auf die vielen Unternehmen mit mehreren Tausend Grenzpendlern aus Tschechien und Polen fordern wir schnellstmöglich Klarheit, um praktikable Verfahrensweisen zu vereinbaren und die Wirtschaft nicht noch weiter zu schwächen."

Kontakt

Geschäftsführer Standortpolitik und Kommunikation / Pressesprecher

Lars Fiehler

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