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Pressemitteilung

Licht und Schatten in sächsischer Corona-Schutz-Verordnung

IHK-Hauptgeschäftsführer zu den neuen Bestimmungen der Staatsregierung

Nummer: 37 | 23.10.2020

Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK), äußert sich zur neuen, ab Samstag, den 24.10.2020 geltenden sächsischen Corona-Schutz-Verordnung:

"Deutschland und Sachsen befinden sich mitten in der zweiten Welle der Corona-Pandemie, weshalb es richtig und wichtig ist, dass die sächsische Staatsregierung mit einer neuen Corona-Verordnung auf diese Entwicklung reagiert. Wir haben seitens der IHK Dresden in den vergangen zwei Wochen die Stimmen und Befürchtungen unserer Mitgliedsunternehmen bezüglich weiterer Beschränkungen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft gesammelt und an die Staatsregierung weitergegeben.

Deshalb freut es mich, dass eine pauschale Absage der Weihnachtsmärkte bei einer Inzidenz von 35 - wie noch im ersten Verordnungsentwurf vorgesehen - gestrichen wurde. Gerade in Dresden haben wir lange und intensiv für die Weihnachtsmärkte gekämpft. Die ursprünglich angedachte Regelung hätte die Bemühungen mit hoher Wahrscheinlichkeit obsolet gemacht hat.

Unverständlich sind für mich allerdings die neuen Regelungen, wonach ab einer Inzidenz von 35 Feierlichkeiten nur noch im Freundes- und Familienkreis erlaubt sind. Dies wird unter den aktuellen Bedingungen dazu führen, dass es dieses Jahr kaum betriebliche Weihnachtsfeiern oder Vereinsfeiern geben wird. Eine weitere Hiobsbotschaft für die Gastronomiebranche."

Ansprechpartner

Lars Fiehler
Telefon: 0351 2802-220
docID: D109462