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Der Ausbildungs-Ball rollt: Anstoß zum Berufsabschluss

Pressemitteilungen

Auch in der beruflichen Bildung hat die Corona-Pandemie deutliche Spuren hinterlassen, sei es für die Unternehmen und Schulabgänger bei der Suche nach beruflichem Nachwuchs oder den Wunschausbildungsplätzen, durch die temporäre Schließung der Berufsschulen oder auch dem Ausfall beziehungsweise der Verschiebung von Zwischen- und Abschlussprüfungen.

Bei letzterem Punkt geht die IHK Dresden jetzt einen wichtigen Schritte voran. Komprimiert in einer Woche werden alle schriftlichen Prüfungen, die im April und Mai 2020 nicht stattfinden konnten, nachgeholt. Im IHK Bezirk Dresden betrifft das 3.700 Berufsabsolventen. Eine besondere Herausforderung für die Kammer besteht dabei darin, den zusätzlichen Aufwand der geltenden Hygienevorschriften zu meistern. Die Prüfungen werden deshalb auch an eher ausgefallenen Standorten durchgeführt, wie dem Dresdner Dorint-, dem Penck- und dem Clipper-Hotel im World Trade Center (WTC). Für alle Beteiligten ein besonderes Highlight stellen aber zweifellos die am 18. und 19. Juni im Rudolf-Harbig-Stadion stattfindenden Prüfungen dar. Von Sport- und Fitnesskaufleuten über Bankkaufleute, Einzelhändler und Logistiker bis zu angehenden Veranstaltungsexperten, insgesamt stellen sich mehr als 1.300 Prüflinge der Herausforderung in der Heimstätte von Dynamo Dresden.

Torsten Köhler, IHK-Geschäftsführer für den Bereich Aus- und Weiterbildung, lobt die Unterstützung der unterschiedlichen Locations innerhalb der Stadt: "Das ist wirklich toll, wie wir hier unterstützt werden. Wir benötigen aber nicht nur doppelt so viel Platz wie in den Vorjahren, sondern auch deutlich mehr ehrenamtliche Prüfer, Aufsichten und Ordner, denn nur so ist es möglich, dass es nicht zu Lehrzeitverlängerungen kommen muss. Das hätte dann unmittelbare Auswirkungen auf den nächst folgenden Ausbildungsjahrgang. Unter Umständen wären Ausbildungsplätze schlichtweg nicht frei und Schulabsolventen könnten ihre geplante Ausbildung im August oder September nicht beginnen. Ich bin aber sicher, dass wir das hinbekommen."

Kontakt

Geschäftsführer Standortpolitik und Kommunikation / Pressesprecher

Lars Fiehler

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