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Pressemitteilung

Sächsischer Ausbildungszuschuss kommt bei IHK-Unternehmen gut an

Dresdner Kammer registriert bereits Anträge für mehr als 500 Ausbildungsverhältnisse

Nummer: 15 | 30.04.2020

"Der neue sächsische Ausbildungszuschuss kommt bei unseren Betrieben an. Daran sieht man ganz klar, wie wichtig diese Unterstützungsleistung des Freistaates für die Sicherung der Lehrverhältnisse und damit des künftigen Fachkräftenachwuchses war. Ich bin sicher, dass damit Kündigungen von Ausbildungsverträgen verhindert werden können." resümiert Thorsten Köhler, Geschäftsführer Bildung der IHK Dresden die Entwicklung der letzten Tage.

"Wir haben innerhalb von vier Tagen bereits von 116 Unternehmen für 538 Ausbildungsverhältnisse Anträge erhalten und geprüft. Außerdem erreichten uns zahlreiche Telefonate und E-Mails von Firmen, in denen ausdrücklich Dank für die nun eingeräumte Möglichkeit der Überbrückung der Lohnfortzahlungen gesagt wurde." so Köhler weiter.

Die meisten beantragenden Unternehmen kamen bisher aus der Stadt Dresden (47). Auf sie entfielen 295 Ausbildungsverhältnisse. Es folgenden die Landkreise Bautzen (19 Firmen / 82 Ausbildungsverhältnisse), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (15/56), Meißen (13/52) und Görlitz (20/37).

Hinsichtlich der Branchenverteilung dominiert das Hotel- und Gaststättengewerbe. Allein 76 Prozent (407 Ausbildungsverhältnisse) entfallen auf diesen Wirtschaftsbereich. Mit deutlichem Abstand folgen der Handel (27 Ausbildungsverhältnisse), Verkehr/Transport (23), Leder/Textil (20), Metall/Elektro (19) und Dienstleistungen (7). Auf alle weiteren Bereiche entfallen zusammen 19 Ausbildungsverhältnisse.

Hintergrund:

Seit Montag, den 27. April 2020 können Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind, für ihre Auszubildenden einen finanziellen Zuschuss für sechs Wochen beantragen. Die IHK prüft für ihre Ausbildungsbetriebe die Anträge, bevor sie an die Landesdirektion Sachsen weitergeleitet werden.

Bisher mussten Unternehmen gemäß Berufsbildungsgesetz ihren Auszubildenden auch im Falle von Kurzarbeit sechs Wochen lang die volle Ausbildungsvergütung weiterzahlen. Der sonst sinnvolle Schutz der Auszubildenden stellte so viele sächsische Betriebe vor zusätzliche Kostenbelastungen.

Ansprechpartner

Lars Fiehler
Telefon: 0351 2802-220
docID: D105290