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Ausstiegsszenario aus Corona-Beschränkungen muss jetzt geplant werden

Pressemitteilungen

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK), Dr. Andreas Sperl, äußert sich zu den Erwartungen der Kammer an eine neue sächsische Allgemeinverfügung:

"In der vergangenen Woche hat die IHK Dresden die Forderungen ihrer Mitgliedsunternehmen nach weiteren Hilfen zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Krise noch einmal mit Nachdruck gegenüber der sächsischen Staatsregierung formuliert. Wir sind sehr froh darüber, dass diese sich gesprächsbereit gezeigt hat und das Darlehensprogramm des Freistaats nun deutlich erweitert wird.

Es ist jetzt aber auch an der Zeit, über die Fortschreibung der sächsischen Allgemeinverfügung zu entscheiden. Die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens verursachen tiefgreifende Funktionsstörungen des Wirtschaftslebens. Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sehen sich bereits 20 Prozent der Unternehmen bundesweit von einer Insolvenz bedroht. Je länger die jetzige Situation anhält, desto irreversibler werden die Schäden in der Gesamtwirtschaft. Es ist daher zwingend notwendig, dies bei der Überarbeitung der Allgemeinverfügung zu beachten, und ein Ausstiegsszenario aus den Beschränkungen zu entwerfen, dass Unternehmen und Bevölkerung ein Stück Planungssicherheit zurückgibt.

Medizinische und virologische Maßgaben haben selbstverständlich Vorrang, allerdings muss eine Diskussion in der Öffentlichkeit vermieden werden, die Wirtschaft gegen Medizin ausspielt. Dieser vermeintliche Gegensatz wird der Situation nicht gerecht. Bundes- und Landespolitik müssen nun über ein "Soft-Opening" nachdenken, damit erste Teile des öffentliche Lebens und der Wirtschaft zu geeigneter Zeit und mit Blick auf die Gesundheitslage Schritt für Schritt in eine Art Normalität zurückfinden können. Die Planungen dafür müssen jetzt erfolgen!"

Kontakt

Geschäftsführer Standortpolitik und Kommunikation / Pressesprecher

Lars Fiehler

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