Navigation

Pfad

Inhalt

Pressemitteilung

Corona-Hilfe in Sachsen: Freistaat braucht dringend ein ergänzendes Zuschussprogramm für den Mittelstand!

Strukturbestimmender Mittelstand geht derzeit im Freistaat leer aus

Nummer: 10 | 01.04.2020

Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK), zur Unterstützung des von der Corona-Krise betroffenen Mittelstandes durch die Sächsische Staatsregierung:

"Mit dem Darlehensprogramm "Sachsen hilft sofort" hat der Freistaat einen ersten und richtigen Schritt gemacht, wobei die Begrenzung auf eine Million Jahresumsatz zu viele Unternehmen ausschließt. Hier sollte die Grenze unbedingt nach oben verschoben werden.

Ebenso wichtig ist, dass seit Beginn der Woche Soloselbstständige und Kleineunternehmer bis zehn Mitarbeiter die Direktzuschüsse des Bundes über die Sächsische Aufbaubank (SAB) beantragen können.

Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass Unternehmen mit elf und mehr Mitarbeitern oder höheren Umsätzen derzeit leer ausgehen, was im für Sachsen so wichtigen Mittelstand zunehmend auf Unverständnis stößt. Dies umso mehr, als auch unsere wirtschaftlich nicht unbedingt besser gestellten Nachbarbundesländer entsprechende Lösungen anbieten.

Dass am morgigen Donnerstag ein Spitzentreffen der sächsischen Wirtschaftskammern mit dem Ministerpräsidenten, seinen zuständigen Fachministern und der Fördereinrichtungen des Freistaates angesetzt wurde, passt daher auch hervorragend. Wir werden das Treffen nutzen, um deutlich darauf hinzuweisen, wie wichtig eine sächsische Zuschussregelung ist, die die Bundesförderung sinnvoll ergänzt, vor allem für die bislang nicht berücksichtigten Unternehmen des Mittelstandes."

Ansprechpartner

Lars Fiehler
Telefon: 0351 2802-220
docID: D105023