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Unterstützung für tschechische und polnische Berufspendler muss auf alle Branchen ausgeweitet werden

Pressemitteilungen

Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK), appelliert an die Sächsische Staatsregierung, die angekündigte Unterstützung in Höhe von 40 Euro pro Tag für tschechische Pendler, die im sächsischen Gesundheitswesen tätig sind, auf alle Branchen auszuweiten.

Hintergrund ist die Entscheidung der tschechischen Regierung, ab Donnerstag auch Pendlern die Aus- und Wiedereinreise in den kommenden sechs Monaten de facto zu untersagen. Betroffen davon sind rund 10.000 Personen, die täglich von Tschechien nach Sachsen einpendeln.

"Tschechische Arbeitskräfte sind für die pflegerische und medizinische Versorgung in den Grenzregionen ohne Zweifel wichtig, die weitaus größere Zahl der Pendler ist aber in anderen Wirtschaftsbereichen, insbesondere auch im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel tätig, und auch für diese von herausragender Bedeutung.", stellt Hamann fest.

"Dem Freistaat sollte daher daran gelegen sein, so vielen tschechischen Pendlern wie möglich ein finanzielles Unterstützungsangebot zu unterbreiten, ihren Lebensmittelpunkt zeitweise ganz nach Sachsen zu verlegen. Und in Anbetracht der ganz aktuellen Entscheidung der polnischen Regierung, die dem tschechischen Vorbild folgen wird, müssen die Regularien auf jeden Fall auch unser östliches Nachbarland einschließen." appelliert der IHK-Chef.

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