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Pressemitteilung

Natürlich wirtschaftlich - Freitaler Start-up watttron erhält Auszeichnung der Umweltallianz Sachsen

IHK-Präsident Dr. Andreas Sperl verleiht Auszeichnung an Umweltschutz-Vorreiter

Nummer: 01 | 09.01.2020

Die watttron GmbH aus Freital hat heute aus den Händen von Dr. Andreas Sperl, dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK) und im Beisein von Dagmar Rilke, Referentin im Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, die Anerkennungsurkunde der Umweltallianz Sachsen überreicht bekommen.
 
Die Umweltallianz ist eine Kooperation zwischen dem Freistaat Sachsen, der sächsischen Wirtschaft und der sächsischen Land- und Forstwirtschaft, mit dem Ziel, umweltgerechtes und nachhaltiges Wirtschaftens zu stärken und die Kommunikation zwischen Staat und Wirtschaft zu verbessern.
 
Unternehmen und Einrichtungen können von der Umweltallianz ausgezeichnet werden, wenn Sie innovative Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die zu wesentlichen Umweltentlastungen führen beziehungsweise freiwillige Leistungen zum Schutz der Umwelt nachweisen können, wie zum Beispiel die Zertifizierung eines Umweltmanagementsystems.
Die watttron GmbH wurde 2016 aus der Technischen Universität Dresden und dem Fraunhofer Institut Dresden ausgegründet und hat ihren Sitz im Freitaler Technologie- und Gründerzentrum. Am Standort entwickelt, produziert und vertrieben werden innovative Heizsysteme für Thermoformprozesse. Die patentierte Technologie basiert auf dünnen, keramischen Heizplatten und ermöglicht es, bei der Herstellung von Kunststoffverpackungen rund 30 Prozent Material und Energie einzusparen. Hinzu kommen eine signifikante Qualitätsverbesserung, die Beschleunigung des Fertigungsprozesses sowie eine erhöhte Flexibilität.

"Effizienz ist unser Maßstab" betont Marcus Stein, einer der watttron-Gründer und Kaufmännischer Geschäftsführer. "Wir leben diesen Slogan aber nicht nur in unseren Produkten, sondern versuchen auch an vielen Stellen im Betrieb ressourcenschonend zu arbeiten, sei es bei der Reduzierung der erzeugten Abfallmengen, die ausschließliche Verwendung von gebrauchtem Verpackungsmaterial oder die Förderung einer umweltgerechten Mobilität unserer Mitarbeiter." so Stein.
 
Laut IHK-Präsident Sperl hat "watttron verstanden, dass Umweltschutz bei jedem selbst anfängt - auch bei jedem "kleinen" Start-Up. Das Unternehmen agiere dabei völlig freiwillig und zeige, dass es nicht immer staatlicher Restriktionen bedürfe, um Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen." "Eine innovative Idee, unternehmerischer Mut und ein Bekenntnis zur Region - all das zeichnet watttron aus und rechtfertigt den verliehenen Preis" erklärt Dr. Sperl anerkennend. 

Ansprechpartner

Lars Fiehler
Telefon: 0351 2802-220
docID: D103261