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Pressemitteilung

Unsolidarische Querschüsse untergraben Kohle-Konsens

IHK-Präsident Dr. Andreas Sperl zu den neuesten Forderungen nach einem früheren Kohleausstieg

Nummer: 18 | 24.06.2019

Dr. Andreas Sperl, Präsident der IHK Dresden, äußert sich wie folgt zu den neuesten Forderungen von CSU-Chef Söder nach einem früheren Kohleausstieg:

"Die Arbeit der Kohlekommission im vergangenen Jahr war ein langwieriger und schwieriger Prozess, weil es die unterschiedlichsten Interessenlagen auszugleichen galt. Im Endeffekt konnte ein breiter Konsens gefunden werden. Wer diesen jetzt mit Querschüssen untergräbt, um Sympathiepunkte im Lager der Umweltschützer zu sammeln oder eigene wirtschaftliche Interessen verfolgt, handelt nicht nur unsolidarisch, sondern auch leichtfertig, da Planbarkeit und Verlässlichkeit für die Unternehmen in den betroffenen Regionen ganz entscheidende Parameter für die Entwicklung tragfähiger Zukunftsszenarien sind. Ich erwarte von der Bundesregierung daher auch eine klare Positionierung und ein Festhalten an den vereinbarten Zielen, Terminen, Maßnahmen und Budgets."

Ansprechpartner

Lars Fiehler
Telefon: 0351 2802-220
docID: D102122