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Pressemitteilung

Die Lausitz braucht eine echte Perspektive und zukunftssichere Arbeitsplätze

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Detlef Hamann zur Einsetzung der Kohlekommission

Nummer: 15 | 08.06.2018

Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK), äußert sich zur Einsetzung der Kohlekommission:

"Die vom Bundeskabinett ins Leben gerufene Kohlekommission hat Einiges an Arbeit vor sich. Für ihren Auftrag, einen Plan zur schrittweisen Beendigung der Kohleverstromung zu erarbeiten - inklusive Benennung eines Abschlussdatums - und gleichzeitig Maßnahmen für konkrete Perspektiven der betroffenen Regionen vorzuschlagen, hat sie einen ehrgeizigen Zeitplan bis Ende dieses Jahres vorgegeben bekommen.

Sollte es die Kommission trotz ihrer Größe und Zusammensetzung schaffen, den Zeitrahmen einzuhalten, wäre dies zunächst zu begrüßen. Denn dann bestünde zum Ende des Jahres Klarheit, wohin die Reise in der Lausitz gehen wird. So schmerzhaft der bevorstehende Strukturwandel im Einzelnen sein wird, wichtig ist, dass für die betroffenen Unternehmen und Akteure endlich Planungssicherheit geschaffen wird.

Die Bundesregierung hat der Kommission in ihrem Einsetzungsbeschluss sechs Aufgaben mit auf den Weg gegeben. Ich erwarte, dass sie sich auch an die Reihenfolge der Aufträge hält, wonach die Schaffung einer echten Perspektive für neue, zukunftssichere Arbeitsplätze in den betroffenen Regionen an erster und die Einhaltung der Klimaziele an vierter Stelle genannt wird. Das ist der Bund der Lausitz und den anderen betroffenen Regionen schuldig. Bei der Begleitung des Strukturwandels muss zudem die besondere Wirtschaftsstruktur der Lausitz mit ihrer Kleinteiligkeit und heute noch hohen Abhängigkeit vom Energiesektor berücksichtigt werden."

Ansprechpartner

Lars Fiehler
Telefon: 0351 2802-220
docID: D89476