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E-Commerce

Als E-Commerce wird der elektronische Handel, Internet- oder Onlinehandel bezeichnet, der den Kauf und Verkauf von Waren über elektronische Verbindungen umfasst. Für den elektronischen Handel findet das Internetrecht Anwendung.
Einen Überblick dazu finden Sie im Merkblatt Internetrecht E-Commerce und Verbraucher-Informationspflichten, Widerruf und mehr. Die folgenden Rubriken geben Ihnen einen ersten Überblick.

 

Digitale Marktplätze als Vertriebsplattformen

Es gibt internationale, nationale und lokale Marktplätze. Diese Plattformen stellen eine Möglichkeit zum Austausch für Anbieter und Nachfrager bereit. Dafür definieren die Betreiber einzuhaltende Regeln und Standards, beispielsweise zu Art und Qualitätsanforderungen der Produkte, bereitzustellende Services durch Anbieter sowie Kostenstruktur und stellen zum Teil Dienste wie Zahlungsabwicklung oder Logistik zur Verfügung.

Vor- und Nachteile für Händler bei der Nutzung von Online-Marktplätzen 
 
Vorteile Nachteile
Einfache Einrichtung Konkurrenz- und Preisdruck
Meist geringe Kosten Eingeschränkt Individualisierbar
Wenig technische Kenntnisse erforderlich Einhaltung von Regeln und Vorgaben, Gebühren
Bestehende Nutzerbasis Teilweise aufwendige Registrierung
Hohe Sichtbarkeit und Reichweite Schwierige Kundenbindung
Vorhandene Infrastruktur und Prozesse Abhängigkeit vom Marktplatzbetreiber
Möglichkeit der Internationalisierung Keine Einsicht in Kunden-/Nutzerdaten

Erste, wichtige Orientierungsfragen für kleine Händler, die über Marktplätze verkaufen wollen, sind:
  • Welche Produkte möchte ich auf dem Marktplatz präsentieren (Voll- oder Teilsortiment)?
  • Wie schaffe ich es, die Produktdaten und Verfügbarkeiten immer aktuell zu halten?
  • Benötige ich eine Schnittstelle für die Anbindung an den Marktplatz?
  • Welche Services (z. B. Zahlungsabwicklung, Logistik) übernimmt der Marktplatz für mich und um welche anderen Schritte muss ich mich selbst kümmern?
Positionierung als Händler in der Plattformwelt
Der Einfluss von digitalen Marktplätzen und anderen Plattformen führen zu fortwährenden Veränderungen im Handel. Um sich dafür zukunftsgerichtet zu positionieren und bestehen zu können, bieten die Informationsblätter Handlungsoptionen für Händler im B2B - Bereich und Handlungsoptionen für Händler im B2C - Bereich eine erste Orientierungshilfe. Quelle: Kompetenzzentrum Handel

 

Online-Shop

Mit einem Online-Shop erreicht man auch die Kunden, die bevorzugt im Internet einkaufen und reagiert auf das sich ändernde Kaufverhalten. Zudem vergrößert man den Kundenkreis, da kaum örtlichen Beschränkungen vorliegen.

Vor- und Nachteile für Händler bei der Nutzung von Online-Shops
Vorteile Nachteile
Individualisierungsoptionen Kosten für Pflege und technische Umsetzung
Markenbildung Aufwendige Einrichtung
Kundenbindung Technische Kenntnisse erforderlich
Einsicht in Kunden-/ Nutzerdaten Ggf. Fachkraft notwendig

Für die Erstellung eines Online-Shops stellt das Kompetenzzentrum Handel einen Leitfaden als Hilfestellung für stationäre Händler zur Verfügung. Dort werden folgende Fragen behandelt:
  • Welches Shopsystem soll ich verwenden?
  • Welche Online-Bezahlsysteme sind für mich wichtig und sinnvoll?
  • Wie wird mein Online-Shop optimal im Internet gefunden?
  • Wie messe ich den Erfolg meines Online-Shops?
  • Auf welche rechtlichen Bestimmungen muss ich als Online-Shop-Betreiber achten?
  • Welche Zusätzlichen Umsetzungsmaßnahmen sollte ich berücksichtigen?
Einen Online-Shop kann man selbst erstellen, oder entsprechende Dienstleister dafür nutzen. Diese findet man online oder über spezielle Datenbanken. Die IHK Dresden bietet ebenfalls Geschäftskontakte / Adressvermittlung. Des Weiteren gibt es die Datenbank Firmen in Sachsen (FIS), die man für die Recherche nutzen kann.
Für die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister gibt das Informationsblatt: Lasten- und Pflichtenheft zu Erstellung eines Online-Shops eine Hilfestellung um vorab die Projektschritte zu planen und Anforderungen festzulegen.

Quelle: Kompetenzzentrum Handel

 

Grenzüberschreitender Onlinehandel (Cross-Border-E-Commerce)

Konsumenten kaufen zunehmend online über die Ländergrenzen hinweg. Der Leitfaden "Internationaler Online-Handel. Erfolgsfaktoren bei der Erschließung internationaler Märkte" zeigt Chancen, Risiken und Herausforderungen auf und informiert über Umsätze, Warenwerte, beliebte Produktkategorien sowie die wichtigsten Kunden deutscher Händler. Außerdem bekommen Sie Handlungsempfehlungen bezüglich Kundenanforderungen, Liefer- und Retourenmanagement, Kundenservice, Produktauswahl und dem Überwinden von Problemen und Hemmnissen.
​Der Selbsttest "Sind Sie fit fürs Auslandsgeschäft"  und die Checkliste "Zielgruppen- und Konkurrenzanalyse" bieten eine weitere Hilfestellungen für den Eintritt in den grenzüberschreitenden (Online)handel.

 

Soziale Netzwerke / Social Media als Vertriebskanal

Die Verwendung sozialer Medien hat sich zunehmend in den Alltag integriert und ist für viele nicht mehr wegzudenken. Wenn Ihre Kunden in sozialen Medien aktiv sind oder Sie über diesen Vertriebskanal Neukunden ansprechen möchten, ergeben sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Soziale Medien dienen nicht nur als digitales Schaufenster um Kaufimpulse zu geben, sondern steigern auch die Onlinesichtbarkeit Ihres Unternehmens und schaffen Kontaktmöglichkeiten zu potentiellen Kunden. Im Leitfaden "Social Media als Verkaufskanal für Händler" finden Sie Informationen zu Relevanz, Vorüberlegungen, Plattformauswahl, Kundenansprache und Überprüfung des Erfolgs von Social Media-Aktivitäten.

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