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Schiedsgericht

Das Schiedsgericht hat die Aufgabe, anstelle der staatlichen Gerichtsbarkeit über Streitigkeiten eine abschließende Entscheidung zu treffen. Dafür müssen die Parteien in der Schiedsvereinbarung festgelegt haben, dass Streitigkeiten durch das Schiedsgericht der IHK Dresden entschieden werden sollen.

Ein Schiedsverfahren wird auf Antrag der Parteien durchgeführt und stellt ein privates Gerichtsverfahren dar, auf das sich die Parteien als Alternative zu einer Klärung durch die staatliche Gerichtsbarkeit für den Fall etwaiger Streitigkeiten einigen. Das Verfahren wird nach der Schiedsordnung der Industrie- und Handelskammer Dresden durchgeführt.

Nach der Schiedsordnung ist das Gericht, soweit die Parteien es nicht anderes vereinbart haben, mit einem Schiedsrichter besetzt. Das Verfahren richtet sich nach den §§ 1042 ff. ZPO.

Wer ein Verfahren vor dem Schiedsgericht einleiten will, hat eine Klage mit Begründung, unter Beachtung der zivilprozessualen Grundsätze ordnungsgemäßer Klageeinreichung, bei der IHK Dresden, Hauptgeschäftsstelle einzureichen. Die Klage muss in ausreichender Ausfertigung eingereicht werden, d.h. mindestens ein Exemplar für jeden Schiedsrichter, jede Partei und die IHK Dresden.

 

Schiedsgutachten

Im Unterschied zu einem Verfahren vor dem Schiedsgericht werden bei einem Schiedsgutachten mit der einvernehmlichen Beauftragung eines Schiedsgutachters durch die Parteien Meinungsverschiedenheiten über einzelne Rechts- oder Tatsachenfragen eines Vertrages verbindlich geklärt. Auf Wunsch der Parteien benennt die IHK Dresden einen unabhängigen Schiedsgutachter für die jeweilige Streitigkeit.

 

Mediation

Bei der Mediation ermöglicht ein unabhängiger und neutraler Mediator den Parteien, mittels eines strukturierten Vorgehens eine eigenverantwortliche und freiwillige Lösung eines Konfliktes zu finden. Auf Wunsch der Parteien benennt die Industrie- und Handelskammer Dresden einen unabhängigen Mediator.

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