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Unterstützung in der Ausbildung für Azubi und Ausbilder

Um eine Berufsausbildung besser organisieren zu können, ist es wichtig zu wissen, wo Unterstützung bei der Bewältigung von Aufgaben oder auch Problemen in Anspruch genommen werden kann. Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Ausbildungsberater gern zur Verfügung. Den jeweiligen Ansprechpartner finden Sie nach Auswahl des Ausbildungsberufes.

Fit für den Beruf mit SES-Ausbildungsbegleitern

Gibt es Schwierigkeiten am Ausbildungsplatz oder in der Berufsschule? Prüfungsangst? Probleme im persönlichen Umfeld? Mangelt es an der Motivation? Falsche Berufswahl?

Wie funktioniert die Initiative VerA?
Auszubildende, Betriebe oder Berufsschulen und alle an der Ausbildung Beteiligten können sich an die Kontaktstellen wenden. Ein Ausbildungsbegleiter in Wohnortnähe wird vom SES gesucht und beauftragt. Der Senior Experte spricht mit dem Jugendlichen über Perspektiven und Ziele für die Ausbildungsbegleitung. Das ist für den Auszubildenden kostenfrei. Die Unterstützung ist zunächst auf ein Jahr begrenzt, kann aber bis zum Ende der Ausbildung verlängert werden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.ses-bonn.de/was-tun-wir/vera.html.

Annett Knüpfer
0351 2802-670 knuepfer.annett@dresden.ihk.de

Qualität-Ertrag-Kosten (QEK)

Wie teuer ist Ausbildung wirklich (Kosten)? Was erwirtschaften die Azubis in meinem Betrieb (Erträge)? Wie hoch ist der Nutzen, den ein Betrieb hat, wenn Auszubildende eingestellt werden (Kosten-Nutzen-Bilanz)? In welcher Qualität wird die Ausbildung durchgeführt? Mit dem Selbstevaluationsinstrument QEK (Qualität-Ertrag-Kosten) steht ein einfach zu handhabendes Instrument zur Verfügung, mit dem die Rentabilität und Qualität der Ausbildung ermittelt werden kann. Mit QEK können sich Unternehmen selbst einen detaillierten Überblick über die Kosten und Nutzen der Ausbildung in Ihrem Betrieb verschaffen. Weitere Informationen stehen unter https://www.ibb.uni-bremen.de/de/qek.

Stark für Ausbildung - gute Ausbildung gibt Chancen

Der demografische Wandel hat den Arbeitsmarkt längst erreicht - nicht mehr die Ausbildungsplätze, sondern die Bewerbungen sind knapp. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen ist daher die Integration von schwächeren Jugendlichen wichtiger denn je. Das können Jugendliche aus dem Kreis der Altbewerber sein, aber auch Jugendliche mit Migrationshintergrund, sozial benachteiligte und lernbeeinträchtigte Jugendliche. Die spezifischen Probleme und Defizite dieser jungen Menschen stellen jedoch besondere Anforderungen an Ausbilder, auf die bestehende Qualifizierungskonzepte nicht ausreichend vorbereiten können. Daher fördert die Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs 2010-2014 neue Konzepte zur Qualifizierung von Ausbildungsverantwortlichen, die auf die besonderen Erfordernisse der genannten Bewerbergruppen ausgerichtet sind. Die DIHK-Bildungs-GmbH und die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) führen seit November 2011 ein Verbundprojekt durch, dessen Ziel die nachhaltige Sensibilisierung und Professionalisierung des Ausbildungspersonals im Umgang mit schwächeren Jugendlichen ist. Dafür entsteht ein umfassendes Qualifizierungs- und Informationsangebot, das sowohl als Blended-Learning-Weiterbildung als auch in Form des Ausbilderhandbuchs auf der Internetseite des Projektes auf den konkreten Bedarf des Ausbildungspersonals ausgerichtet ist: Es werden praxisnah Probleme aufgegriffen und Lösungen für den Umgang mit der Zielgruppe angeboten.
Das Projekt richtet sich an das Ausbildungspersonal kleiner und mittlerer Unternehmen und qualifiziert für
  • den kompetenten Umgang mit Persönlichkeitsdefiziten der Zielgruppe
  • die spezifische Förderung lernschwacher Auszubildender
  • die Unterstützung der betrieblichen Sozialisation der Zielgruppen
Mehr dazu unter: http://www.stark-fuer-ausbildung.de

AzubiTicket

Mit dem AzubiTicket Sachsen können Auszubildende und Freiwilligendienstleistende günstig Bus und Bahn fahren. Das Ticket ist als Abo für 12 Monate erhältlich. Es kostet für einen Verbund nur 48,00 Euro. Azubis und Freiwilligendienstleistende, die in mehreren Verbünden mobil sein möchten, können für je 5,00 Euro die anderen sächsischen Verkehrsverbünde zukaufen. Das heißt, dass Azubis und Freiwilligendienstleistende für 68,00 Euro monatlich in ganz Sachsen und im Gebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mobil sind. Das AzubiTicket können alle Auszubildenden nutzen, die im Freistaat Sachsen eine Lehre absolvieren. Darüber hinaus können auch alle Auszubildenden, die ihren Berufsschulort außerhalb von Sachsen haben, aber bei einem sächsischen Betrieb lernen, und insbesondere auch alle Freiwilligendienstleistende im Freistaat günstig Bus und Bahn fahren.

Der Freistaat Sachsen bezuschusst das Angebot mit rund 16,5 Millionen Euro pro Jahr. Die Verkehrsverbünde in Sachsen bieten auf einer gemeinsamen Internetseite alle Informationen zum Ticket. Unter https://www.dein-azubiticket.de/dein-azubiticket finden Schüler, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Eltern alle Informationen rund um das AzubiTicket Sachsen.

Torsten Köhler
0351 2802-526
koehler.torsten@dresden.ihk.de

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