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Verkehrsinfrastruktur

Unser arbeitsteiliges Wirtschaften verlangt eine gut funktionierende Verkehrsinfrastruktur. Damit in der Wirtschaftsregion ein intaktes Verkehrswesen mit gut und bedarfsgerecht ausgebauten Verkehrswegen zur Verfügung steht, das sich an den Anforderungen der Unternehmen orientiert, trägt die IHK Forderungen der Wirtschaft an die Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung auf Landes- und kommunaler Ebene heran.

Die Nord-Süd-Initiative - Neue Wege in Europa

Im Norden und Süden Europas entwickeln sich neue Lebens- und Wirtschaftsknotenpunkte. In der Folge organisieren sich die Güterströme neu in Nord-Süd-Richtung. Um von dem enormen Wachstumspotenzial dieser Nord-Süd-Achse zu profitieren und zukünftig reale Wertschöpfung zu generieren, haben sich Unternehmen, Industrie- und Handelskammern, Verbände und Gewerkschaften zu einer Nord-Süd-Initiative zusammengeschlossen. Die Nord-Süd-Initiative identifiziert und bündelt die Interessen der Wirtschaft entlang der dichten Kette aus Metropolregionen von Skandinavien durch die neuen Bundesländer, insbesondere Sachsen und Bayern bis zur Adria.

Bundesverkehrswegeplan

Im September 2016 hat der Bundestag mit einiger Verspätung den aktuellen Bundesverkehrswegeplan 2030 beschlossen. Dieser stellt im Grunde eine priorisierte Liste wesentlicher Verkehrsprojekte dar, die in der grundsätzlichen Verantwortung des Bundes liegen. Hierzu gehören insbesondere die Bundesautobahnen, die Bundeswasserstraßen wie die Elbe und das Bundesstraßennetz. Den Plan in der aktuellen Fassung finden sie hier.

Zwei wichtige Bundesstraßenprojekte im Kammerbezirk Dresden sind die B169 von der B6 bis zur Autobahn A14 als leistungsfähige Anbindung der Region Riesa/Großenhain an das Autobahnnetz und die B178n. Diese soll die Region Zittau/Löbau mit der Autobahn A4 verbinden. Beide Projekte befinden sich auf Grund veränderter Verkehrsprognosen (erneut) in der Planungsphase. Mit einer Fertigstellung dieser wichtigen und längst überfälligen Projekte ist daher erst im nächsten Jahrzehnt zu rechnen.

Die VerkehrsInfrastruktur ist auch eines der zentralen Themen des sächsischen Landesentwicklungsplanes, der in der aktuellen Fassung 2013 erschienen ist und bis 2023 gelten soll. Den Landesentwicklungsplan 2013-2023 finden Sie hier.

Für die sächsischen Staatstraßen hat die sächsische Staatsregierung ein neues Konzept entwickelt. Die Staatsstraßen werden je nach Ausbaunotwendigkeit in die Kategorien S1 (hohe Verkehrsbedeutung) bis S3 (niedrige Verkehrsbedeutung) eingestuft. Für Erhaltungsmaßnahmen wird diese Einteilung nach Aussage der sächsischen Staatsregierung keine Rolle spielen. Vielmehr sollen die vorhandenen Mittel für alle Klassen in adäquater Weise eingesetzt werden. Langfristiges Ziel ist die durchgängige Sicherung eines hohen Qualitätsstandards des sächsischen Staatsstraßennetzes.

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