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Geldwäschegesetz

Seit dem 26. Juni 2017 gilt in Deutschland das neue Geldwäschegesetz (Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten), das GwG. Darin sind die aktuellen Rechtsvorgaben der Europäischen Union verankert, die wiederum die Bekämpfung von organisierter Kriminalität und Terrorismus sowie die Schaffung von Transparenz bei Geldgeschäften zum Ziel haben.

Geldwäsche bezeichnet einen Vorgang, der darauf abzielt, Vorhandensein, Herkunft oder Bestimmung von Vermögenswerten zu verschleiern, die aus illegalen Geschäften stammen, um sie dann als rechtmäßige Einkünfte erscheinen zu lassen.

In dem neuen Geldwäschegesetz findet man insbesondere konkrete Ausführungen über:
  • die betriebsinterne Organisation einschließlich des neu ausgewiesenen Risikomanagements,
  • die zahlreichen auf den Kunden bezogenen Sorgfaltspflichten,
  • Erläuterungen über das neu eingerichtete Transparenzregister,
  • die konkreten Meldepflichten in Verdachtsfällen, sowie
  • Aufsichtsregelungen und Vorschriften über die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU-Financial Intelligence Unit), sowie
  • die Sanktionen.
Seit dem 01. März 2012 ist die Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig, die zuständige Aufsichtsbehörde. Weitere Informationen für die betroffenen Unternehmen im Nichtfinanzsektor und daraus resultierender Handlungsbedarf finden Sie hier.

Ansprechpartner

Eric Dreuse
Telefon: 0351 2802-187
docID: D55191