Navigation

Pfad

Inhalt

Fragen zu Ausbildungsprüfungen

 

Was passiert mit der Abschlussprüfung im Sommer 2020?

Die IHK-Organisation sieht sich angesichts der momentanen Lage gezwungen, die bundesweiten schriftlichen Prüfungen in allen Ausbildungsberufen zu verschieben, da die ordnungsgemäße Durchführung an den ursprünglich geplanten Terminen derzeit objektiv nicht möglich ist.

​Aktuell ist vorgesehen, die schriftlichen Abschlussprüfungen in der 25. Kalenderwoche durchzuführen, und zwar:
  • am 16. und 17. Juni die industriell-technischen Berufe
  • am 18. und 19. Juni die kaufmännischen Berufe.
Die mündlichen und praktischen Prüfungen sowie die Verteidigungen der Projektarbeiten (etc.) sollen wie geplant im Mai beginnen und bis zum 28. August 2020 beendet sein.

Mit diesem Zeitplan kann sichergestellt werden, dass nahezu alle Auszubildenden zu ihrem regulären Termin ihre Ausbildung beenden können.

Wir werden nun mit den Prüfungsstandorten und den Prüfern neue Detailplanungen vornehmen und in den nächsten Wochen die Prüfungseinladungen versenden!

Bitte Informieren Sie sich dennoch weiter regelmäßig auf dieser Website zum aktuellen Stand, da sich dieser kurzfristig ändern kann!

 

Was passiert nun mit den Projektarbeiten (etc.) für die Abschlussprüfung im Sommer 2020? Bis wann müssen die abgegeben werden?

In den Ausbildungsprüfungen müssen für verschiedene Ausbildungsberufe Projektarbeiten, Reports, betriebliche Aufträge oder ähnliche Unterlage erstellt und bei der IHK abgegeben oder hochgeladen werden. Aufgrund der Verschiebung der schriftlichen Prüfungen im Sommer 2020 kann es zu geänderten Abgabeterminen in einzelnen Ausbildungsberufen kommen.

Bitte reichen Sie die Unterlagen bei der IHK ein. Dies erfolgt, wie in der Einladung zur Prüfung mitgeteilt oder auf der Internetseite zum jeweiligen Beruf veröffentlicht.

Was tun, wenn die Projektarbeit betrieblich derzeit nicht durchführbar ist?

Sofern das vorgesehene Projekt weitestgehend theoretisch durchführbar ist, kann in dieser Ausnahmesituation auf eine tatsächliche Realisierung verzichtet werden. Diese Abweichung vom Projektantrag muss jedoch in der Dokumentation beschrieben werden und vorab durch eine entsprechende Bestätigung des Betriebes bei der IHK nachgewiesen werden.

 

Was passiert mit der Abschlussprüfung Teil 1 aus dem Frühjahr 2020?

Die IHK-Organisation sieht sich angesichts der momentanen Lage gezwungen, die bundesweiten Prüfungen in allen Ausbildungsberufen zu verschieben, da die ordnungsgemäße Durchführung an den ursprünglich geplanten Terminen derzeit objektiv nicht möglich ist. Davon betroffen sind auch die Abschlussprüfungen Teil 1 aus dem Frühjahr 2020, die regulär im März und April stattfidnen sollten.

Aktuell ist geplant, diese Prüfungen (schriftlich und praktisch) im Herbst 2020 nachzuholen. Die genauen Termine werden allen Betroffenen rechtzeitig übermittelt.

Die Prüfungsanmeldungen behalten weiterhin ihre Gültigkeit, d.h. Sie müssen sich nicht erneut für die Teil 1 - Prüfung anmelden. Die Teilnehmer bzw. die Betrieb erhalten zu gegebener Zeit die neuen Einladungen.

 

Was passiert mit der Zwischenprüfung aus dem Frühjahr 2020 (Infos für Auszubildende)?

Industrie- und Handelskammern haben die Zwischenprüfung für das Frühjahr 2020 ab dem 16.03.2020 ersatzlos ausgesetzt - eine Nachholpflicht für betroffene Prüflinge besteht nicht. Sofern bereits praktische Prüfungen abgelegt wurden, erhalten die Azubis von der IHK Erfurt bis Ende April eine Teilnahmebescheinigung mit den erzielten Ergebnissen.

Die Zwischenprüfung soll den Azubis wie auch den Ausbildenden in den Betrieben zur Mitte der Berufsausbildung in erster Linie eine Rückmeldung über den Leistungsstand geben. Beide Seiten erhalten damit einen Hinweis wie beispielsweise das Lernen weiter gefördert und Ausbildungsmaßnahmen verbessert werden können.

Anders als bei der Abschlussprüfung ergeben sich aus den Ergebnissen der Zwischenprüfung jedoch keine verbindlichen Folgen für das Bestehen des Berufsabschlusses. Sie fließt als Prüfungsleistung nicht in das Endergebnis der Abschlussnote ein.

Daher wird seitens der IHKs als zuständige Stellen auf ein nachträgliches Ablegen der Zwischenprüfung für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge verzichtet. Grund für diese Entscheidung ist die objektive Unmöglichkeit, die Zwischenprüfung in der derzeitigen Lage und unter den geltenden, behördlichen Auflagen im Zusammenhang mit der Corona-Krise durchzuführen.

Achtung: Vorgenanntes gilt nur für die Zwischenprüfung und nicht für Teil 1 der Abschlussprüfung!

 

Was passiert mit der Zwischenprüfung aus dem Frühjahr 2020 (Infos für Umschüler)?

Industrie- und Handelskammern haben die Zwischenprüfung für das Frühjahr 2020 ab dem 16.03.2020 ersatzlos ausgesetz - eine Nachholpflicht für betroffene Prüflinge besteht nicht.

Umschüler, welche sich zur freiwilligen Teilnahme an der Zwischenprüfung angemeldet haben, bekommen von der IHK Dresden eine Bestätigung über die Absage der Zwischenprüfung und dass diese nicht nachgeholt werden muss.

Achtung: Vorgenanntes gilt nur für die Zwischenprüfung und nicht für Teil 1 der Abschlussprüfung!

 

Was tue ich mit Blick auf die Prüfung, wenn ich am Coronavirus erkrankt bin bzw. der Verdacht einer Erkrankung besteht?

Wenn Sie zum Prüfungstermin am Coronavirus erkrankt sind, dürfen Sie nicht an der Prüfung teilnehmen. Dies stellt in der Regel einen "Rücktritt aus wichtigem Grund” dar. Teilen Sie der IHK bitte unverzüglich Ihre Nichtteilnahme mit (per E-Mail) und senden Sie uns ein ärztliches Attest.

Das Gleiche gilt, wenn Sie wegen des Verdachts einer Erkrankung am Coronavirus unter Quarantäne gestellt werden. Auch in diesem Fall dürfen Sie nicht an der Prüfung teilnehmen, wenn die Prüfung in den Zeitraum der Quarantäne fällt. Auch hier senden Sie uns bitte einen geeigneten Nachweis zu.

Hinweis für Prüfer: Der Prüfungsausschuss ist aus seiner Fürsorgepflicht heraus verpflichtet, Prüfungsteilnehmer von der Prüfung abzuhalten und nach Hause zu schicken, wenn sie erkennbar prüfungsunfähig sind und die Ablegung der Prüfung ein erkennbares Sicherheitsrisiko darstellen würde.

 

Welche Folgen hat es, wenn ich an der Prüfung nicht teilnehmen kann?

Sollten Sie an der Prüfung aus wichtigem Grund nicht teilnehmen, können Sie zum nächstmöglichen Termin (in der Regel sechs Monate später) an der Prüfung teilnehmen.

Der wichtige Grund ist unverzüglich mitzuteilen und nachzuweisen. Im Krankheitsfall ist die Vorlage eines ärztlichen Attestes erforderlich. In diesem Fall gilt die Prüfung als nicht abgelegt.

Hinweis: Im Fall eines Prüfungsrücktritts wegen Krankheit besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Verlängerung der Ausbildungszeit bis zum nächsten Prüfungstermin.

 

Muss ich in den Betrieb, wenn meine Prüfung abgesagt wurde?

Ja, grundsätzlich müssen Auszubildende in den Betrieb kommen, wenn eine  Prüfung ausfällt. Der Betrieb hat die Pflicht, Auszubildende für die Prüfung freizustellen. Findet die Prüfung nicht statt, müssen Auszubildende also unverzüglich in den Betrieb.

 

Verlängert sich die Ausbildungszeit, wenn die Prüfung verschoben wird?

Nein, die Ausbildungszeit verlängert sich nicht. Dies ergibt sich aus § 21 Abs.1 S. 1 BBiG. Danach endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Erreichen des vertraglich vereinbarten Ausbildungsendes, auch wenn die Abschlussprüfung noch nicht abgelegt ist.

 

Muss ich meinen geplanten Jahresurlaub verschieben, wenn der von der IHK angebotene Termin mit meinem Urlaub kollidiert? Wird in einem solchen Fall ein Ersatztermin angeboten?

Wenn der von der IHK angebotene Ersatztermin innerhalb der Ausbildungszeit liegt, muss er wahrgenommen werden. Ein geplanter Urlaub ist dann ggf. zu verschieben. Unabhängig davon hat jeder Teilnehmer natürlich das Recht, von der Prüfung zurückzutreten und sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut anzumelden. Bei den Folgen aus dem Prüfungsrücktritt kommt es auf den Zeitpunkt an (vor der Prüfung, nach der Prüfung).

Eine Übersicht mit Fragen und Antworten (FAQ) finden Sie auch auf der Website des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Meldungen

Aktuelle Meldungen

IHK gibt Startschuss für Abschlussprüfungen in der Berufsausbildung

07.05.2020 | 
    Ausbildung, Weiterbildung, Coronavirus

Damit alle Auszubildenden in den Abschlussjahrgängen ihre Lehre regulär beenden können, startet die IHK Dresden jetzt mit den Sommerprüfungen. Auch in der Fort- und Weiterbildung läuft der Prüfungsbetrieb wieder an.  

Berufsbildende Schulen in Sachsen öffnen schrittweise ab 22. April

20.04.2020 | 
    Ausbildung, Coronavirus

Für unsere Auszubildenden werden die Berufsbildenden Schulen wieder öffnen. Das hat die Staatsregierung nach Abstimmung auf Bundesebene beschlossen. Der Unterricht an den Berufsbildenden Schulen geht damit ab 22. April 2020 wieder los. 

weitere Meldungen

Newsletter abonnieren

Ansprechpartner

docID: D105027