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Informationen zu Grenzschließungen / Verkehr

 

Sachsen

Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat Sachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.

Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Befreit sind Personen:
  • die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland oder in den Freistaat Sachsen einreisen und das Gebiet des Freistaates Sachsen auf direktem Weg zu verlassen,
  • die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind und der Test höchstens 48 Stunden vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen wurde,
  • die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme aus einem Risikogebiet in das Gebiet des Freistaates Sachsen einreisen (Saisonarbeitskräfte), wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten 14 Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind, sowie das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist. Der Arbeitgeber muss die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn bei dem zuständigen Gesundheitsamt anzeigen und dokumentiert die ergriffenen Maßnahmen.
Gestrichen wurde u.a. die Ausnahmen, dass Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren oder die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben, nicht erfasst werden. Hier gilt wohl die Annahme, dass es aufgrund der weitgehenden geografischen Freigabe keinen Bedarf mehr gibt.

Den genauen Wortlaut der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung finden Sie hier.

 

Polen

Die Einreise aus Deutschland, Tschechien, Litauen bzw. der Slowakei nach Polen ist ohne Einschränkungen wieder möglich. Ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich.

Grenzkontrollen finden nur noch an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Weißrussland statt. Bei Einreisen nach Polen aus diesen drei Ländern gelten somit die Einreisebeschränkungen und Quarantäneregeln der polnischen Regierung weiter fort.

Internationale Bahnverbindungen für den Personenverkehr nach Polen über die Binnengrenzen sind wieder möglich. Internationale Flugverbindungen sind ab 16. Juni 2020 erlaubt.

Zu beachten sind weiterhin die in Polen geltenden Hygienemaßnahmen (z.B. Abstandsregelungen, Mund-Nasen-Bedeckung in ÖPNV, Geschäften, Gastronomie) sowie die Einreiseregelungen der einzelnen deutschen Bundesländer.

 

Tschechien

Tschechien hat seine Grenzen zu Deutschland, Österreich und Slowakei wieder vollständig geöffnet. Ein- und Ausreisebeschränkungen bestehen von tschechischer Seite für diese drei Länder sowie für Ungarn nicht mehr. Zu beachten sind aber die in Tschechien geltenden Hygienemaßnahmen (z.B. Mund-Nasen-Bedeckung in ÖPNV, Geschäften, Gastronomie) sowie die Einreiseregelungen der einzelnen deutschen Bundesländer.

Für Reisen zwischen Tschechien und ausgewählten EU+-Ländern gilt ab 15. Juni ein sogenanntes Ampelsystem. Dann können Bürger ausgewählter EU+-Länder in die Tschechische Republik reisen, ohne den Zweck der Reise nachweisen und eine Bestätigung über das Bestehen eines SARS-CoV-2-Tests mit negativem Ergebnis vorlegen zu müssen. Das tschechische Gesundheitsministerium unterteilt die EU+-Länder nach dem Risiko einer COVID-19-Krankheit in drei Gruppen: Länder mit geringem Risiko (grün), Länder mit mittlerem Risiko (orange) und hohes Risiko (rot).

Einwohner von Ländern mit einem geringen Infektionsrisiko (grün) können ohne verpflichtende Abgabe eines negativen Testergebnisses nach Tschechien einreisen. Einwohner anderer EU+-Länder (orange und rot) unterliegen weiterhin Einreisebeschränkungen.

Tschechische Bürger oder Ausländer mit einem ständigen Wohnsitz in Tschechien können aus EU+-Ländern mit geringem und mittlerem Infektionsrisiko (grün und orange) nach Tschechien zurückkehren, ohne ein negatives Testzertifikat vorlegen oder in Quarantäne gehen zu müssen. Die Verpflichtung zur Testung oder Quarantäne besteht erst nach Rückkehr aus Ländern mit hohem Krankheitsrisiko (rot).

Die Kategorisierung der Länder nach dem Krankheitsrisiko wird regelmäßig aktualisiert. Deutschland wird derzeit (8. Juni) als Land mit geringem Risiko (grün) kategorisiert.

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docID: D104759