Ihr Kontakt zur IHK
Anschrift: Langer Weg 4, 01239 Dresden
Telefon: 0351 2802-0

Pfad

Energiekrise

Gaskrise
Die Gefahr eines Gaslieferstopps und damit massiver wirtschaftlicher Probleme beschäftigt die Unternehmen. Die IHK Dresden bietet Ihnen an dieser Stelle kompakte Informationen zur aktuellen Situation.

Meldungen

NEU!

Förderprogramme zur Dekarbonisierung der Industrie sollen 2023 starten

06.02.2023

Deutschlands Industrie soll klimafreundlicher produzieren. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) plant, große Betriebe durch Klimaschutzverträge so zu fördern, dass diese ihre Fertigung ohne Kostennachteile auf eine klimafreundliche umstellen können. Ergänzend dazu sollen auch kleine und mittlere Anlagen in einem extra Programm berücksichtigt werden.

Energiekostendämpfungsprogramm rückwirkend erweitert auf Wärme- und Kältebezug

12.01.2023

Für den Bezug von Wärme und Kälte, die direkt aus Erdgas und Strom erzeugt wurden, kann für die Monate November und Dezember 2022 ein Ausgleich der Mehrkosten beantragt werden. 

Verlängerung des Spitzenausgleichs für das produzierende Gewerbe bis Ende 2023

12.01.2023

Energieintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes können eine weitgehende Entlastung von der gezahlten Strom- und Energiesteuer durch den Spitzenausgleich nach § 10 StromStG und § 55 EnergieStG beantragen.

Antrag stellen für Soforthilfen im Gas- und Wärmebereich

21.12.2022

Mit neun Milliarden Euro sollen Soforthilfen die Zeit überbrücken, bis die zweite Stufe der Gaspreisbremse im März 2023 in Kraft tritt. Die Entlastung soll Haushalten und kleineren Gasverbrauchern in Gewerbe und Industrie zugutekommen, deren Jahresverbrauch 1,5 Millionen Kilowattstunden nicht übersteigt.

Gas- und Strompreisbremse: Wichtige Meldepflichten und Höchstgrenzen

21.12.2022

Der Deutsche Bundestag hat am 15. Dezember die Gesetzentwürfe für die Energiepreisbremsen verabschiedet. Inzwischen hat auch der Bundesrat zugestimmt. Mit den Preisbremsen werden Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie die Wirtschaft entlastet und vor sehr hohen Energiepreisen geschützt. Die Regelungen sehen vor, dass Strom-, Gas- und Wärmpreise für einen Anteil des Verbrauchs nach oben begrenzt werden und nicht mehr über diese Grenzen hinaus steigen dürfen. Dabei sind gewisse Meldepflichten und beihilferechtsbedingte Höchstgrenzen zu beachten.

Bundeskabinett verabschiedet Gas- und Strompreisbremse

01.12.2022

Das Kabinett hat am 24. November die Gesetzentwürfe für die Strom-, Gas- und Wärmepreisbremsen beschlossen. Mit den Preisbremsen werden Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie die Wirtschaft entlastet und vor sehr hohen Energiepreisen geschützt. Die Regelungen sehen vor, dass Strom-, Gas- und Wärmpreise für einen Anteil des Verbrauchs nach oben begrenzt werden und nicht mehr über diese Grenzen hinaus steigen dürfen. Das schützt alle Haushalte und Unternehmen, genauso wie Krankenhäuser, Pflegeheime und kulturelle Einrichtungen.

Kontakt

Veranstaltungen und Webinare

docID: D

Bundeskabinett verabschiedet Gas- und Strompreisbremse

Gas- und Wärmepreisbremse

Das Gesetz für die Gas- und Wärmepreisbremse sieht vor, dass für private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen mit einem Gas- und Wärmeverbrauch unter 1,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr, sowie Pflegeeinrichtungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, der Gaspreis von März 2023 bis April 2024 auf 12 Cent brutto pro Kilowattstunde begrenzt wird, für Wärme auf 9,5 Cent brutto pro Kilowattstunde. Diese Deckelung des Preises gilt für 80 Prozent des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs. Für den Verbrauch, der dieses Kontingent übersteigt, muss weiterhin der vertraglich vereinbarte Preis gezahlt werden. Im März 2023 werden rückwirkend auch die Entlastungsbeträge für Januar und Februar 2023 angerechnet.

Die befristete Gas- und Wärmepreisbremse soll ab Januar 2023 auch der von den hohen Preisen betroffenen Industrie dabei helfen, Produktion und Beschäftigung zu sichern. Der Preis pro Kilowattstunde Gas wird für Industriekunden auf 7 Cent netto gedeckelt. Bei Wärme liegt dieser Preis bei 7,5 Cent netto. Die gesetzlich festgelegten Preise gelten für 70 Prozent des Jahresverbrauchs im Jahr 2021.

Strompreisbremse

Das Gesetz zur Strompreisbremse soll ebenfalls vom 1. März 2023 bis 30. April 2024 gelten. Im März werden auch hier rückwirkend die Entlastungsbeträge für Januar und Februar 2023 angerechnet. Der Strompreis für private Verbraucher sowie kleine Unternehmen (mit einem Stromverbrauch von bis zu 30.000 Kilowattstunden pro Jahr) wird bei 40 Cent je Kilowattstunde brutto, also inklusive aller Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte, begrenzt. Dies gilt für den Basisbedarf von 80 Prozent des prognostizierten Jahresverbrauchs. Für mittlere und große Unternehmen (mit einem Stromverbrauch von mehr als 30.000 Kilowattsunden pro Jahr) liegt die Grenze bei 13 Cent zuzüglich Steuern, Abgaben und Umlagen für 70 Prozent des bisherigen Verbrauchs.

Der Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen.

Quelle: Bundeswirtschaftsministerium

Kontakt

Referentin Unternehmensfinanzierung / Förderung

Ute Zesewitz

Telefon: 0351 2802-147
docID: D120574