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Verkehr

Die deutsche Wirtschaft ist hoch entwickelt und stark arbeitsteilig. Sie benötigt ein leistungsfähiges Verkehrssystem, um die Mobilität von Personen und Gütern zu sichern. Die IHK leistet hierzu ihren Beitrag. Zur Verkehrsarbeit gehören zum einen die hoheitlichen Aufgaben, die der Gesetzgeber an die IHKs delegiert hat. Hierzu zählt vor allem die Abwicklung von Prüfungen in den Bereichen Güterkraftverkehr, Omnibusverkehr, Taxi und Mietwagenverkehr, Gefahrgutfahrer und Gefahrgutbeauftragte. Der andere Arbeitsschwerpunkt ist die politische Arbeit. Dabei setzt sich die IHK für die Schaffung eines leistungsfähigen Verkehrssystems ein.

Meldungen

Staatliche Förderung bei der Anschaffung von Lastenfahrrädern und Lastenpedelecs

23.01.2023

Um ihre Verbreitung und den Einsatz voranzubringen, fördert der Freistaat Sachsen die Anschaffung von Lastenrädern. Antragsberechtigt sind Vereine, kleinere und mittlere Unternehmen, Kommunen und Zweckverbände.

Aussetzung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Hilfsgüter- und Militärtransporte

05.01.2023

Das Sächsische Verkehrsministerium (SMWA) hat eine Ausnahmegenehmigung vom Sonn- und Feiertagsverbot erlassen, um Hilfsgüter- und Militärtransporte einschließlich Großraum- und Schwertransporte, die durch private Unternehmen im Auftrag deutscher oder verbündeter Streitkräfte geschäftsmäßig oder entgeltlich mit Bezug auf den Krieg in der Ukraine durchgeführt werden, unbürokratisch sicherzustellen.

Befristete Ausnahmegenehmigung und Erlaubnis für die Transporte aller Arten von Mineralöl und Flüssiggas

03.01.2023

Für den Transport von Mineralöl (Heizöl, Diesel, Benzin und Kerosin) und Flüssiggas (Butan und Propan), die von dafür geeigneten Fahrzeugen transportiert werden, wird gemäß § 46 Absatz 2 Straßenverkehrs-Ordnung eine Ausnahmegenehmigung vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot nach § 30 Abs 3 Straßenverkehrs-Ordnung erlassen.

49 Euro Ticket kommt wohl später als gedacht

07.12.2022

Das neue, bundesweit gültige Nahverkehrsticket verzögert sich. Nach einem Statement des Hauptgeschäftsführers des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV e.V.), Oliver Wolf, macht das neue Ticket so massive Anpassungen in der Digitalstruktur der Unternehmen notwendig, dass eine Umsetzung vor Mai nicht realistisch erscheint.

Dresden bekommt eine neue Schlafwagenanbindung

07.12.2022

Bereits seit einiger Zeit verkehren im deutschen Netz wieder internationale Nachtzüge. Nun ist auch Dresden wieder mit einem Nachtzug erreichbar. Die neue Verbindung wird mit dem EuroNight-Zug aus Zürich (EN 40459) realisiert. Endhalt ist Prag.

Trassenverläufe der Neubaustrecke Dresden-Prag präzisiert

24.11.2022

Am 23. November 2022 stellte Kay Müller, Projektleiter der Deutschen Bahn für die Neubaustrecke Dresden-Prag, präzisierte Trassenverläufe für die derzeit im Rennen befindlichen Streckenvarianten durch das Erzgebirge vor. Dies geschah im Rahmen des Dialogforums NBS Dresden-Prag, an dem die IHK Dresden teilnimmt.

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49-Euro-Ticket soll kommen

Ein bundesweit gültiges Nahverkehrsticket mit einem Einstiegspreis von 49-Euro im Monat ist beschlossene Sache. Das Ticket soll ausschließlich online erwerbbar sein und im Abonnement mit einer Dauer von 12 Monaten. Nutzer sollen jedoch bei einer Kündigung nicht an diesen Zeitraum gebunden sein, sondern monatlich kündigen können. Umfragen von Verbänden haben ergeben, dass potenzielle Nutzer das Ticket etwa für acht Monate im Jahr kaufen würden. Vom Umfang bietet das neue Ticket das gleiche Spektrum wie das im  Sommer 2022 erhältliche 9-Euro-Ticket. Namentlich die Fernverkehrszüge der deutschen Bahn bleiben außen vor. Das gleiche gilt für FlixBus, obwohl man sich dort für eine Beteiligung offen gezeigt hatte.

Nach den Wünschen der Politik soll des 49-Euro Ticket am 1. Januar 2023 starten. Dies ist nach Aussage des Hauptgeschäftsführers des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Oliver Wolff zu ambitioniert, da erst die entsprechendes digitalen Strukturen für ein reibungsloses Funktionieren des Tickets geschaffen werden müssen. Deswegen ist mit einem Start nicht vor März 2023 zu rechnen.

Dieser Ticketpreis ist nicht kostendeckend. Aktuell haben sich Bund und Länder dahingehend geeinigt, dass jährlich jeweils 1,5 Milliarden Euro, als insgesamt drei Milliarden Euro zugeschossen werden müssen, um Kosten zu decken. Eine weitere Milliarde soll über die sogenannten Regionalisierungsmittel zur Sicherung des Angebotes im ÖPNV auch bei der zu erwartenden Mehrbelastung des Systems vom Bund an die Länder fließen. Nicht sicher geklärt ist die Frage einer Nachschusspflicht bei Kostensteigerungen. Es ist wohl davon auszugehen, dass das 49-Euro-Ticket von Seiten der Verkehrsunternehmen nur dann nachhaltig angeboten werden kann, wenn die dadurch entstehenden Einnahmeverluste durch den Wegfall anderer Ticketmodelle wie etwa Abotickets dauerhaft ausgeglichen werden.

In der Mehrheit wird das neue Ticket positiv gesehen. Aus Sicht der IHK Dresden ist es jedoch unverzichtbar, die Verkehrsunternehmen dauerhaft und auskömmlich bei Erhalt und Ausbau des aktuellen Angebotes in den ländlichen Raum hinein zu unterstützen. Gleiches gilt für die tatsächlichen Kosten des neuen Angebotes. 

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