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Umwelt & Energie

Wir vertreten das Gesamtinteresse der Wirtschaft in der Diskussion über die Weiterentwicklung der Umwelt- und Energiepolitik, nehmen staatsentlastend öffentliche Aufgaben im Umweltbereich wahr und bieten zielgerichtet Informationen, Beratungen und Veranstaltungen an, um unseren IHK-Mitgliedsunternehmen Möglichkeiten zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes und der Ressourceneffizienz zu eröffnen.

Meldungen

NEU!

Bundeskabinett verabschiedet Gas- und Strompreisbremse

01.12.2022

Das Kabinett hat am 24. November die Gesetzentwürfe für die Strom-, Gas- und Wärmepreisbremsen beschlossen. Mit den Preisbremsen werden Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie die Wirtschaft entlastet und vor sehr hohen Energiepreisen geschützt. Die Regelungen sehen vor, dass Strom-, Gas- und Wärmpreise für einen Anteil des Verbrauchs nach oben begrenzt werden und nicht mehr über diese Grenzen hinaus steigen dürfen. Das schützt alle Haushalte und Unternehmen, genauso wie Krankenhäuser, Pflegeheime und kulturelle Einrichtungen.

Außenwirtschafts-Nachrichten im Dezember

28.11.2022

Welche Gedanken unser Dresdner Redakteur zum Wirtschaftswachstum des "großen Drachen" Chinas hegt, welche exklusiven Messeinfos wir für die Maschinenbau- und Zulieferindustrie in nächster Zeit anbieten und welche Praxistipps zum internationalen Recht für Sie in den Fokus gerückt wurden, verrät Ihnen die letzte Ausgabe der Außenwirtschaftsnachrichten in diesem Jahr.

Neue Kreislaufwirtschaft - Ökodesign - EU-Verordnung kommt

24.11.2022

Die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission haben sich auf neue Ökodesign-Regeln für Smartphones, Tablets und Schnurlostelefone geeinigt.

Erstmals Botschafter der Umwelt- und Klimaallianz Sachsen berufen

08.11.2022

Am 7. November kamen in der Börse Dresden die Akteure der Umwelt- und Klimaallianz Sachsen zu ihrer jährlichen Netzwerkveranstaltung zusammen, die diesmal unter dem Motto "Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor in Unternehmen" stand.

Gaspreisbremse & Co. – Womit Betriebe jetzt rechnen müssen

04.11.2022

Die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission Gas und Wärme (EKGW) hat am 31. Oktober ihren Abschlussbericht an die Bundesregierung übergeben. Unter der Überschrift "Sicher durch den Winter" hat sie zahlreiche Empfehlungen vorgelegt. Dabei ist zu beachten, dass die Vorschläge der Kommission nicht endgültig sind und noch von der Bundesregierung in Gesetzen und Verordnungen umgesetzt und teilweise von der Europäischen Kommission aus beihilferechtlichen Gründen genehmigt werden müssen.

Wiederaufbaumesse ReBuild Ukraine 2023

01.11.2022

Vom 15. bis 16. Februar 2023 findet in Warschau die Wiederaufbaumesse ReBuild Ukraine statt.

Kontakt

Referatsleiterin Energie / Umwelt / Technologie

Dr. Cornelia Ritter

Telefon:  0351 2802-130

Mitarbeiterin Umwelt

Katrin Ullrich

Telefon:  0351 2802-122

Referent Energie

Ulrich Mittag

Telefon:  0351 2802-138

Veranstaltungen und Webinare

docID: D

Mittelfristige Energieeinsparmaßnahmen: Neue Vorschriften seit dem 1. Oktober

Die Verordnung "zur Sicherung der Energieversorgung über mittelfristig wirksame Maßnahmen" ((ssi-Anzeige link_id=76074)[Mittelfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung]) gilt seit dem 1. Oktober 2022 für zwei Jahre. Sie umfasst folgende Regelungen:

Gasheizungsanlagen prüfen und optimieren
Eigentümer von Gebäuden mit mehr als zehn Wohneinheiten beziehungsweise von Nichtwohngebäuden mit einer beheizten Fläche von 1.000 Quadratmetern sind verpflichtet, bis zum 30. September 2023 einen hydraulischen Abgleich ihrer gasbefeuerten Heizungsanlage durchzuführen. Bei Wohngebäuden mit sechs bis zehn Einheiten gilt die Umsetzungspflicht bis zum 15. September 2024. Ausgenommen sind Gebäude,
  • in denen das Heizsystem in der aktuellen Konfiguration bereits hydraulisch abgeglichen wurde,
  • in denen ein Heizungstausch oder eine Wärmedämmung von mindestens 50 Prozent der wärmeübertragenden Umfassungsfläche bevorsteht oder
  • die innerhalb von sechs Monaten nach dem jeweiligen Stichtag umgenutzt oder stillgelegt werden sollen.

Darüber hinaus sind Eigentümer von Gebäuden, in denen Anlagen zur Wärmeerzeugung durch Erdgas genutzt werden, unabhängig von der Größe der Gebäude verpflichtet, bis zum 15. September 2024 eine Heizungsprüfung durchzuführen und die Heizungsanlage optimieren zu lassen. Hat der Gebäudeeigentümer einen Dritten mit dem Betrieb der Heizungsanlage beauftragt, ist der Dienstleister für die Heizungsprüfung und -optimierung verantwortlich.

Eine Ausnahme besteht für Gebäude, die im Rahmen eines standardisierten Energiemanagementsystems oder Umweltmanagementsystems verwaltet werden, und in Gebäuden mit standardisierter Gebäudeautomation. Ebenso entfällt die Verpflichtung zur Heizungsprüfung, wenn innerhalb der zwei Jahre vor dem 1. Oktober 2022 eine vergleichbare Prüfung durchgeführt und kein weiterer Optimierungsbedarf festgestellt wurde. Die Prüfung ist von einer fachkundigen Person durchzuführen. Optimierungen müssen schriftlich dokumentiert und bis Mitte September 2024 umgesetzt werden.  


Wirtschaftliche Effizienzmaßnahmen umsetzen
Der zweite Punkt betrifft Unternehmen, deren Gesamtenergieverbrauch innerhalb der vergangenen drei Jahre im Durchschnitt über zehn Gigawattstunden pro Jahr lag und die Energieaudits nach dem Energiedienstleistungsgesetz durchführen müssen beziehungsweise Energie- oder Umweltmanagementsysteme einsetzen: Sie sind verpflichtet, die in den Audits identifizierten Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umzusetzen, wenn diese wirtschaftlich durchführbar sind. Eine solche Wirtschaftlichkeit ist dann gegeben, wenn sich - begrenzt auf einen Zeitraum von höchstens 15 Jahren - nach maximal 20 Prozent der Nutzungsdauer ein positiver Kapitalwert ergibt. Die Umsetzung ist binnen 18 Monaten vorzunehmen und von zertifizierten Umweltgutachtern oder Energieauditoren abschließend zu bestätigen.

Ausgenommen sind Maßnahmen, die nach § 4 des Bundesimmissionsschutzgesetzes  einer Genehmigung bedürfen.

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