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Meldungen

Bitte um Praxisbeispiele: Fuel Switch und Energiekostendämpfungssprogramm

25.07.2022

Mit dem Energiekostendämpfungsprogramm unterstützt die Bundesregierung energieintensive Unternehmen. Die Anforderungen erlauben es jedoch nur wenigen Unternehmen, an diesem Programm teilzuhaben. Auch der Fuel-Switch, also die Brennstoffumstellung von Gas zu Heizöl oder Kohle, erweist sich in der Praxis als schwierig.

Wettbewerbsaufruf "Sächsischer Digitalpreis 2022"

25.07.2022

Zum 1. Mal lobt das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr den Sächsischen Digitalpreis aus. Bewerbungen sind bis 02.09.2022, 10:00 Uhr möglich.

Umfrage: Biologische Vielfalt in Unternehmen

21.07.2022

Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine zentrale Herausforderung unserer Zeit. Auf vielen Ebenen gibt es daher intensive Bemühungen, mit Verantwortung Zukunft zu sichern.

Energiekosten-Dämpfungsprogramm startet

15.07.2022

Die Unterstützung von Unternehmen mit sehr hohen Energiezahlungen läuft an. Anträge beim Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind ab 15. Juli möglich. Grundsätzlich wird ein Teil der Erdgas- und Stromkosten von Februar bis September 2022 bezuschusst, soweit sich der Preis im Vergleich zum Durchschnittspreis 2021 mehr als verdoppelt hat.

Projekt sucht Unternehmen in energieintensiven Branchen

15.07.2022

Das SEIFA-Projekt sucht Unternehmen in energieintensiven Bereichen wie zum Beispiel Eisen & Stahl, Zement, Chemie, Zellstoff & Papier, Aluminium, Textil, Nahrungsmittel & Getränke etc. Konkret werden Projekte wie zum Beispiel Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Carbon Capture and Storage (CCS), synthetische Kraftstoffe und Wasserstoffproduktion gesucht die durch Kapitalbeteiligungen finanziert werden können. Der Investitionsbedarf pro Projekt sollte idealerweise zwischen zehn und 50 Millionen Euro betragen. 

Brennstoffumstellung: Was ist genehmigungsrechtlich zu beachten?

12.07.2022

Durch die stark gestiegenen Gaspreise und drohende Versorgungsengpässe häufen sich Fragen von Unternehmen nach einer möglichen Brennstoffumstellung. Neben den technischen und finanziellen Herausforderungen sind auch eine Reihe rechtlicher Voraussetzungen zu berücksichtigen.

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Referatsleiterin Energie / Umwelt / Technologie

Dr. Cornelia Ritter

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Mitarbeiterin Umwelt

Katrin Ullrich

Telefon:  0351 2802-122

Referent Energie

Ulrich Mittag

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Veranstaltungen und Webinare

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Alarmstufe des Notfallplans Gas ausgerufen

"Zwar ist die Versorgung mit Gas kurzfristig noch gesichert, dennoch sind die Unternehmen über die Branchen hinweg in allerhöchster Sorge", kommentiert Peter Adrian, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Lage. "Es ist gut, dass die Bundesregierung die Weitergabe der höheren Gaspreise an die Kunden trotz bestehender Verträge aktuell nicht ermöglicht und selbst inzwischen die großen Nachteile eines solchen Verfahrens sieht."

Der Grund für die Ausrufung der Alarmstufe ist die Reduzierung der Gaslieferungen aus Russland auf 40 Prozent seit dem 14. Juni 2022 und das weiterhin hohe Preisniveau auf dem Gasmarkt. Die Bundesregierung arbeitet derzeit an der Bereitstellung von Entlastungen für Unternehmen und Privathaushalte, die nicht in der Lage sein werden, diese zusätzlichen Kosten zu tragen. Die Leitlinien werden in den nächsten Wochen erwartet.

Laut der Bundesnetzagentur ist die Lage daher sehr angespannt, die Versorgungssicherheit bleibt jedoch gewährleistet. Aktuell sind die Gasspeicher zu knapp 59 Prozent gefüllt. Doch wenn die russischen Gaslieferungen über die Nord- Stream-1-Pipeline auf dem niedrigen Niveau von 40 Prozent bleiben, wird ein Speicherstand von 90 Prozent bis Dezember ohne zusätzliche Maßnahmen kaum zu erreichen sein. Die durchgehende Versorgung im Winter wäre dann nur bei sehr mildem Wetter möglich. Bundesminister Habeck appelliert daher, Gas zu sparen. In den letzten Wochen ist der Gasverbrauch in der Industrie um acht Prozent gesunken. Weitere Einsparungen von 15 Prozent sind möglich, wenn sich auch die privaten Haushalte anstrengen. Ab dem 11. Juli steht zudem eine geplante Wartung der Pipeline Nord Stream 1 an. Diese ist bis längstens zum 21. Juli angesetzt. In dieser Zeit wird kein wohl kein Gas durch die Nord Stream fließen.

Sollten die russischen Lieferungen vollständig ausfallen oder zumindest deutlich weiter eingeschränkt werden, könnte es zur Ausrufung der letzten Stufe, der sogenannten Notfall-Stufe, kommen. Während bei der ersten und zweiten Stufe ausschließlich marktbasierte Maßnahmen, beziehungsweise eigenverantwortliche Maßnahmen der zuständigen Marktakteure, ergriffen werden können, dürfen ab Ausrufen der 3. Stufe gemäß Energiesicherungsgesetz und Gasversorgungssicherungsverordnung hoheitliche Instrumente ergriffen werden. Somit übernimmt die Bundesnetzagentur in der Notfallstufe die Rolle des Bundeslastverteilers und kann per Verfügungen sehr weitreichend in den Markt eingreifen. Verbraucherseitig umfasst das unter anderem Vorgaben über Zuteilung, Bezug und Verwendung von Gas sowie den Ausschluss vom Gasbezug, beispielsweise Anordnungen zu Reduktion des Gasverbrauchs, zur Abschaltung von Industriekunden, zur Substitution von Erdgas durch andere Energieträger und so weiter. Das Ausrufen der dritten Stufe hätte Auswirkungen auf Arbeitsplätze, Wertschöpfungsketten und Industrieanlagen.

Nach der Ausrufung der Alarmstufe kann nun die Bundesnetzagentur jederzeit eine "erhebliche Reduzierung der Gesamtgasimportmenge nach Deutschland" feststellen. Danach würde § 24 Energiesicherungsgesetz greifen, der es Gasversorgern erlaubt, die höheren Beschaffungskosten trotz bestehender Verträge an die Unternehmen weiterzugeben. Die Bundesregierung verzichtet jedoch derzeit darauf, sich auf § 24 zu berufen, so dass die Versorgungsunternehmen noch nicht die Möglichkeit haben, ihre Gaspreise in bestehenden Verträgen zu erhöhen. Angedacht ist, die höheren Kosten der Versorger über eine Umlage an alle Gasverbraucher weiterzugeben. Details sind aber noch nicht bekannt.

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