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Meldungen

Marktzugang Großbritannien – Probleme bei der Produktkennzeichnung nach UKCA

15.07.2022

Ab dem 1. Januar 2023 wird die CE-Kennzeichnung für die meisten neuen Produkte, die in Großbritannien auf den Markt gebracht werden, nicht mehr akzeptiert. Das UKCA-Zeichen (UKCA = UK Conformity Assessed) ist die neue britische Produktkennzeichnung. Es betrifft die meisten Produkte, für die bisher das CE-Zeichen erforderlich war.

Großbritannien: Änderungen bei der Zollanmeldung zum 1. Oktober 2022

14.07.2022

Der britische Zoll HMRC hat angekündigt, sein altes System für die elektronische Abgabe von Zollanmeldungen "CHIEF" in den kommenden Monaten abzuschalten. Künftig sollen Zollanmeldungen nur noch ausschließlich in der neuen IT-Anwendung "Customs Declaration Service" (CDS) erfolgen können.

BAFA konkretisiert Vorgehen zur Berichtspflicht des Lieferkettengesetzes

13.07.2022

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat zur Umsetzung der im Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz enthaltenen Berichtspflicht erste Informationen auf seiner Webseite veröffentlicht. Der einzureichende Bericht generiert sich demnach aus den Antworten auf einen strukturierten Fragebogen.

Außenwirtschafts-Nachrichten im Sommer

06.07.2022

So vielfältig internationale Themen Ihnen und auch uns tagtäglich begegnen, so vielfältig ist auch die Sommerausgabe: Wir beleuchten die Sourcingchancen auf dem Westbalkan, stellen Ihnen die Zukunftsbranche Gesundheitswirtschaft vor, werfen einen offenen Blick auf unser Nachbarland Tschechien, berichten über die kürzlich stattgefundenen Messen in Hannover und München und geben konkrete Tipps zum Umgang mit dem WTO-Umweltgüterabkommen.

Praktikumsplätze für japanische Studierende gesucht

04.07.2022

Das EU-Japan Centre for Industrial Cooperation lädt von August 2023 bis März 2024 Industrieunternehmen, Forschungszentren und Architekturbüros dazu ein, japanische Studierende für ein 6- oder 7-monatiges Praktikum in der EU aufzunehmen.

Carnet A.T.A.: Nummerierung in der Allgemeinen Liste

27.06.2022

Aus gegebenem Anlass sollte der folgende Hinweis bei der Erstellung der Allgemeinen Liste beachtet werden. 

Kontakt

Referatsleiter Außenwirtschaft und stellv. Geschäftsführer

Robert Beuthner

Telefon:  0351 2802-224

Veranstaltungen und Webinare

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Ägypten: Änderung der Zahlungsbedingungen bei der Einfuhr

Seit 22. Februar 2022 dürfen Importgeschäfte nach Ägypten zu einem großen Teil nur noch über die Eröffnung von Akkreditiven (L/C) und nicht länger über "Cash against Documents" (CAD) abgewickelt werden. Ausnahmen hiervon sind seither u.a. an Wertschwellen, an die Art der Waren, an die Art der Importeure beziehungsweise an den jeweiligen Verwendungszweck der Waren geknüpft. Ausnahmegenehmigungen sind bei der Zentralbank von Ägypten einzuholen.

Am 10. Mai 2022 hat die ägyptische Regierung entschieden, weitere Warengruppen von der Akkreditivpflicht auszunehmen und die Rückkehr zur Zahlungsabwicklung per Cash against Documents" zuzulassen. Dies gilt für Produktionsmittel und Rohstoffe. Details sind aufgrund fehlender offizieller Mitteilungen bisher nicht bekannt. Wir empfehlen deshalb, dass sich Exporteure mit ihren Kunden und Geschäftsbanken zu konkreter Anwendung der neuen Ausnahmeregelungen direkt in Verbindung setzen.

Wie die Wirtschaftskammer Österreich weiter meldet, wurde auch eine Ausnahme von der Akkreditivpflicht für alle Lieferungen für den Eigengebrauch von Unternehmen und Produktionsstätten ermöglicht, die bis zum 26. April 2022 verschifft wurden. Für bereits verschiffte Ware, die nur dem eigenen Gebrauch von Unternehmen und Produktionsstätten dienen, kann daher ebenfalls als Zahlungsbedingung wieder "Cash against Documents" verwendet werden.

Die AHK in Kairo berichtet in ihrem Informationsschreiben, dass die Zentralbank von Ägypten (CBE) sich mit den zuständigen Ministerien noch näher abstimmen wird, um die genaue Umsetzung der neuen Ausnahmen festzulegen.

Darüber hinaus wird sich die Zentralbank von Ägypten regelmäßig mit Herstellern treffen, um festzustellen, ob diese für den Import der Produktionsmittel auf erforderliche Fremdwährungen zurückgreifen dürfen. Zudem ordnete der ägyptische Präsident an, eine Arbeitsgruppe (Premierminister, Gouverneur der Zentralbank, Finanzminister, Minister für Handel und Industrie und weiter Behörden) zu bilden. Die Arbeitsgruppe soll die neuen Vorschriften zur Zahlungsabwicklung regelmäßig prüfen, um festzustellen, inwieweit sie mit den Erfordernissen der Produktionsprozesse in Ägypten vereinbar sind.

Für weitere Fragen steht Ihnen Allaa Zain in der AHK Ägypten zur Verfügung:

Allaa Zain
Industrial Working Group Project Manager
German-Arab Chamber of Industry and Commerce
Tel.: +202 3333 8471
Fax: +202 3336 8497
Email: allaa.zain@ahk-mena.com
Internet: www.ahkmena.com

Quelle: DIHK

Kontakt

Mitarbeiterin nichtpräferenzielles Ursprungsrecht, Carnet A.T.A. und Bescheinigungen

Julianna Berthold

Telefon: 0351 2802-173
docID: D115436