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Mikrodarlehen für Existenzgründer und junge Unternehmen (MKD)

Meldungen

Änderungen beim BAFA-Förderprogramm für Unternehmensberatung

22.06.2022

Das BAFA-Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows" unterstützt Beratungen kleiner und mittlerer Unternehmen. Auf Grund einer auslaufender Rahmenrichtlinie gibt es Änderung der Abrechnungs- und Beratungsfristen.

Fördermittel für sächsische Kultureinrichtungen

20.06.2022

Seit dem 17. Juni 2022 können für Sachsens Kultureinrichtungen Fördermittel aus der neuen Richtlinie »KulturErhalt« bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) beantragt werden. Mit dem Förderprogramm sollen die Folgen der Corona-Pandemie für die Kultureinrichtungen gelindert und ihr Erhalt gesichert werden. Dafür wurden insgesamt 16,7 Millionen Euro bereitgestellt. 

GRW-Investitionszuschuss – Neue Förderrichtlinie ist in Kraft

20.06.2022

Die Neufassung der Richtlinie GRW RIGA wurde am 16. Juni 2022 im Sächsischen Amtsblatt veröffentlicht. Diese ist rückwirkend zum 1. Januar 2022 in Kraft getreten und gilt für alle Bewilligungen ab 2022.

Corona-Zuschussprogramme – Wichtige organisatorische Hinweise

07.06.2022

Das Bundeswirtschaftsministerium informiert aufgrund der auslaufenden Corona-Hilfsprogramme im Rahmen der Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022 über die zum Programmende hin engen Fristsetzungen. Schnelles Handeln ist gefragt!

Schutzschild der Bundesregierung für von Kriegsfolgen betroffene Unternehmen

03.05.2022

Das Kriegsgeschehen in der Ukraine hat spürbare Auswirkungen auf deutsche Unternehmen. Stark gestiegene Energiepreise stellen für viele Unternehmen eine Belastung dar. Auch die Sanktionen wirken sich auf die wirtschaftliche Situation der Unternehmen in Deutschland aus. Für die vom Krieg besonders betroffenen Unternehmen hatten Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck und Bundesfinanzminister Christian Lindner bereits am 8. April ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt. Die ersten beiden Programme sind nun startklar.

Bundesregierung kündigt Schutzschild mit direkten Zuschüssen für Energiekosten an

11.04.2022

Am 8. April 2022 hat die Bundesregierung ein neues Paket zur Unterstützung der Wirtschaft angekündigt, das sich insbesondere auf Unternehmen konzentriert, die sehr stark von den steigenden Energiekosten betroffen sind. Das Programm sieht nicht nur Kredite und Bürgschaften, sondern auch direkte Zuschüsse vor.

Kontakt

Referentin Unternehmensfinanzierung / Förderung

Ute Zesewitz

Telefon:  0351 2802-147

Veranstaltungen und Webinare

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Schutzschild der Bundesregierung für von Kriegsfolgen betroffene Unternehmen

  Erweiterungen der Bund-Länder-Bürgschaftsprogramme & KfW-Sonderkreditprogramm UBR 2022
  1. Die Erweiterungen bei den Bund-Länder-Bürgschaftsprogrammen für vom Ukraine-Krieg nachweislich betroffene Unternehmen sind bereits gestartet. Dies betrifft die Bürgschaftsbanken und das Großbürgschaftsprogramm. Hier können Anträge seit dem 29. April 2022 gestellt werden. Die Entscheidung über den Antrag erfolgt erst nach der beihilferechtlichen Genehmigung. Hierzu befindet sich die Bundesregierung in weit fortgeschrittenen Gesprächen mit der EU-Kommission.
  2. Das KfW-Kreditprogramm, das sogenannte KfW-Sonderprogramm UBR 2022, um kurzfristig die Liquidität der von dem Ukraine-Krieg nachweislich betroffenen Unternehmen zu sichern, startet in Kürze. Unternehmen aller Größenklassen und Branchen erhalten Zugang zu zinsgünstigen Krediten mit weitgehender Haftungsfreistellung der Hausbanken. Zusätzlich wird eine Konsortialfinanzierungsvariante mit substantieller Risikoübernahme angeboten. Dieses Programm startet voraussichtlich am 9. Mai 2022. Auch hier befindet sich die Bundesregierung in weit fortgeschrittenen Beihilfengesprächen mit der EU-Kommission.
 

1. Wesentliche Eckpunkte zu den Bund-Länder-Bürgschaftsprogrammen

1.1 Großbürgschaftsprogramm
Wer wird gefördert?

Unternehmen ab 20 Millionen Euro Bürgschaftsbedarf in strukturschwachen Regionen und ab 50 Millionen Euro Bürgschaftsbedarf außerhalb strukturschwacher Regionen

Was kann verbürgt werden?
Es können Betriebsmittel- und Investitionskredite verbürgt werden. Die Bürgschaftsquote beträgt in der Regel 80 Prozent, in besonders betroffenen Einzelfällen bis zu 90 Prozent.

Welche Zugangsvoraussetzungen gelten?
Nachgewiesene Betroffenheit, die aus den Sanktionen gegenüber Russland und Belarus oder den Kriegshandlungen in der Ukraine resultieren, beispielsweise durch
  • Umsatzrückgang durch weggebrochenen Absatzmarkt
  • nachgewiesene Produktionsausfälle in den Ländern Ukraine, Belarus und Russland
  • nachgewiesene Produktionsausfälle aufgrund fehlender Rohstoffe und Vorprodukte
  • Schließung von Produktionsstätten in Russland, Ukraine oder Belarus
  • besonders hohe Betroffenheit durch die gestiegenen Energiekosten (Energiekostenanteil mindestens 3 Prozent vom Jahresumsatz 2021).
Programmbefristung
Das erweiterte Großbürgschaftsprogramm ist gemäß Befristetem Krisenrahmen der Europäischen Kommission für staatliche Beihilfen ("Temporary-Crisis-Framework") bis zum 31. Dezember 2022 befristet.

1.2 Bürgschaftsbank
Überblick über die von der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH angebotenen Produkte.
 

2. Wesentliche Eckpunkte des KfW-Sonderprogramms UBR KfW-Kreditprogramm mit zwei Programmkomponenten

  • eine für Kredite im Standardverfahren über Hausbanken bis zu einem Kreditbetrag von 100 Millionen Euro,
  • eine für individuelle, großvolumige Konsortialfinanzierungen.
Wer wird gefördert?
Kleine, mittelständische und große Unternehmen ohne Umsatzgrößenbeschränkung

Was wird gefördert?
Investitions- und Betriebsmittelkredite. Die KfW gewährt den Hausbanken eine
  • 80-prozentige Haftungsfreistellung für Kredite an mittelständische Unternehmen (bis maximal 500 Millionen Euro Jahresumsatz) und
  • 70-prozentige Haftungsfreistellung für Kredite an große Unternehmen.
Hierdurch wird die Kreditvergabebereitschaft der Banken erhöht.

Welche Zugangsvoraussetzungen gelten?
Nachgewiesene Betroffenheit, die aus den Sanktionen gegenüber Russland und Belarus oder den Kriegshandlungen in der Ukraine resultieren durch
  • Umsatzrückgang durch weggebrochenen Absatzmarkt
  • nachgewiesene Produktionsausfälle in den Ländern Ukraine, Belarus und Russland
  • nachgewiesene Produktionsausfälle aufgrund fehlender Rohstoffe und Vorprodukte
  • Schließung von Produktionsstätten in Russland, Ukraine oder Belarus
  • besonders hohe Betroffenheit durch die gestiegenen Energiekosten (Energiekostenanteil mindestens 3 Prozent vom Jahresumsatz 2021).
Welche Konditionen gelten?
Kredite mit folgenden Eigenschaften:
  • maximal 6 Jahre Laufzeit
  • bis zu 2 tilgungsfreie Anlaufjahre
  • 6 Jahre Zinsbindung
Vergünstigter Zinssatz im Standardverfahren in Abhängigkeit von der Bonität des Unternehmens, der Besicherung des Kredits und der Refinanzierungsbedingungen am Kapitalmarkt. Der tagesaktuelle Zinssatz ist der KfW-Seite zu entnehmen. Im Rahmen der Konsortialfinanzierungsvariante individuelle Kreditstrukturen mit einer Laufzeit von bis zu 6 Jahren. Die KfW übernimmt die Konditionen des Finanzierungspartners.

Programmbefristung
Das KfW-Kreditprogramm ist gemäß Befristetem Krisenrahmen der Europäischen Kommission für staatliche Beihilfen ("Temporary-Crisis-Framework") bis zum 31. Dezember 2022 befristet.

Pressemitteilung Ministerium der Finanzen    

Kontakt

Referentin Unternehmensfinanzierung / Förderung

Ute Zesewitz

Telefon: 0351 2802-147
docID: D115268