Ihr Kontakt zur IHK
Anschrift: Langer Weg 4, 01239 Dresden
Telefon: 0351 2802-0

Pfad

Meldungen

Russland/Belarus: neue/geänderte Codierungen bei der Ausfuhranmeldung

30.05.2022

Die Generaldirektion der EU-Kommission veröffentlichte zum 15./16. Mai 2022 im Kontext der Ausweitung der Sanktionsmaßnahmen gegenüber Russland und Belarus neue/geänderte Codierungen für die Anmeldung von Ausfuhrgenehmigungen (betrifft genehmigungspflichtige Ausnahmen von Ausfuhrverboten nach den Verordnungen (EU) Nummer 833/2014 und Nummer 765/2006).

Russland: Herausnahme aus dem Geltungsbereich der allgemeinen Ausfuhrgenehmigungen der EU

30.05.2022

Russland wurde als Bestimmungsziel aus dem Geltungsbereich der allgemeinen Ausfuhrgenehmigungen der Europäischen Union (EU) herausgenommen.

Erst-Check soll Ukraine-Geflüchteten Berufseinstieg erleichtern

12.05.2022

Die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern bieten Geflüchteten aus der Ukraine ab sofort als neuen Service einen Erstberatungs-Check zu Berufsqualifikationen an.

Außenwirtschaftsnachrichten im Mai

04.05.2022

Mit dem aktuellen Heft beleuchten wir gleich zu Beginn die Geschäftschancen im Zusammenhang mit den Vereinten Nationen. Im Jahr 2020 gingen Aufträge im Wert von über 390 Millionen US-Dollar an deutsche Unternehmen, allerdings liegt Deutschland im weltweiten Ranking noch auf Platz 15. Das verspricht Potenzial, welches die Bundesregierung mit entsprechenden Programmen unterstützt.

Schutzschild der Bundesregierung für von Kriegsfolgen betroffene Unternehmen

03.05.2022

Das Kriegsgeschehen in der Ukraine hat spürbare Auswirkungen auf deutsche Unternehmen. Stark gestiegene Energiepreise stellen für viele Unternehmen eine Belastung dar. Auch die Sanktionen wirken sich auf die wirtschaftliche Situation der Unternehmen in Deutschland aus. Für die vom Krieg besonders betroffenen Unternehmen hatten Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck und Bundesfinanzminister Christian Lindner bereits am 8. April ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt. Die ersten beiden Programme sind nun startklar.

EU/Russland/Belarus: Elektronische Antragstellung für Ausnahmen vom LKW-Beförderungsverbot

21.04.2022

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bittet um Antragsstellung über ELAN-K2, was Ausnahmegenehmigungen vom neuen LKW-Beförderungsverbot für russische und belarussische LKW angeht.

Kontakt

Referatsleiter Außenwirtschaft und stellv. Geschäftsführer

Robert Beuthner

Telefon:  0351 2802-224

Download

docID: D

Auswertung Blitzumfrage Ukraine-Russland

Folgende Fragen wurden gestellt:
  • Wie stark sind Ihre direkten Geschäfte mit Russland und/oder der Ukraine bzw. Belarus von der Auseinandersetzung betroffen?
  • Welchen Anteil macht das Außenhandelsgeschäft mit Russland, der Ukraine und Belarus am gesamten Auslandsgeschäft bei Ihnen aus?
  • Mit welchen konkreten Problemen sind Sie konfrontiert?
  • Können Sie bereits mögliche finanzielle Schäden beziffern bzw. abschätzen?
Das Branchenspektrum reicht von der Ernährungswirtschaft über den Maschinenbau bis zum Transportgewerbe. Russland ist der am häufigsten genannte Markt, gefolgt von der Ukraine und Weißrussland. Der Anteil des Russland-Geschäfts am gesamten Auslandsgeschäft der befragten Unternehmen bewegt sich zwischen 1 Prozent und 100 Prozent.

Häufigste Probleme der Unternehmen sind Störungen im Liefer- und Zahlungsverkehr sowie der gestiegene Compliance-Aufwand aufgrund der verschärften Sanktionen. Nahezu alle Unternehmen sind von den dramatisch gestiegenen Rohstoffpreisen betroffen. Der finanzielle Schaden geht bei einigen Firmen in den Millionen-Bereich.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) befindet sich im Austausch mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), um Einzelheiten eines Programms für betroffene Unternehmen zu klären. Von besonderer Bedeutung wird sein, welche beihilferechtliche Grundlage für Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen durch die EU-Kommission geschaffen wird. In diesem Zusammenhang hat die EU-Kommission einen ersten Entwurf eines Beihilferahmens in Anlehnung an das Temporary Framework im Zuge der Corona-Pandemie vorgelegt und ein Konsultationsverfahren mit den Mitgliedsstaaten eingeleitet. In der Zwischenzeit können bereits jetzt die bestehenden ERP- und KfW-Förderkreditprogramme zur Deckung eines kurzfristigen Liquiditätsbedarfs herangezogen werden.

Ausführliche Informationen bieten die Web-Seiten der KfW und des BMWK.

Kontakt

Referatsleiter Außenwirtschaft und stellv. Geschäftsführer

Robert Beuthner

Telefon: 0351 2802-224
Berater Außenwirtschaft

Dr. Frank Fuchs

Telefon: 0351 2802-171
docID: D115087