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Meldungen

Konjunkturumfrage im IHK-Bezirk: Unsicherheiten überschatten Ausblick

18.05.2022

Aktuell verbessern sich zumindest die Einschätzungen zur Geschäftslage der Gesamtwirtschaft im Kammerbezirk leicht und sind auch besser als vor einem Jahr. Zu verdanken ist dies vor allem den Bewertungen der noch zu Beginn des Jahres am stärksten von den Corona-Einschränkungen betroffenen Wirtschaftsbereiche. Das ergab die Konjunkturumfrage im IHK-Bezirk Dresden unter knapp 600 Unternehmen der Industrie, der Bauwirtschaft, des Handels, des Dienstleistungsgewerbes, des Verkehrs und der Tourismuswirtschaft.

Wirtschaft in Sachsen – Bruttoinlandsprodukt steigt 2021 um 2,5 Prozent

31.03.2022

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Sachsen wuchs 2021, wie das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen in Kamenz mitteilte, gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 2,5 Prozent, nachdem es im Vorjahr um 4,2 Prozent, und damit noch stärker als im Krisenjahr 2009, gefallen war. 

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Wirtschaft in Sachsen – Bruttoinlandsprodukt steigt 2021 um 2,5 Prozent

Der Anstieg in Sachsen fiel etwas schwächer aus als im deutschen Durchschnitt, der 2,9 Prozent betrug, aber stärker als in den anderen östlichen Bundesländern (1,9 Prozent, ohne Berlin). 2021 erreichte das BIP in Sachsen reichlich 134,5 Milliarden Euro in jeweiligen Preisen, und war damit nominal 5,5 Prozent höher als im Vorjahr.

Ausschlaggebend für die Situation in Sachsen war nach den aktuellen Berechnungen des Arbeitskreises "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder" in beiden "Corona-Jahren" die Entwicklung der Bruttowertschöpfung (BWS) im Verarbeitenden Gewerbe. Im Jahr 2020 gab es im Verarbeitenden Gewerbe einen realen Rückgang der BWS um fast elf Prozent gegenüber 2019. Im Jahr 2021 erhöhte sich die BWS im Verarbeitenden Gewerbe preisbereinigt um 7,8 Prozent. Dies bedeutete das zweitstärkste Wachstum unter den Ländern.

Nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder" gab es dagegen einen Rückgang der preisbereinigten Bruttowertschöpfung beim Baugewerbe (-2,9 Prozent) und der Land-, Forstwirtschaft und Fischerei (-1,7 Prozent), Das Baugewerbe war 2020 noch gegen den allgemeinen Trend um 1,2 Prozent gewachsen. Über alle Dienstleistungsbereiche betrug das Wachstum zum Vorjahr 1,8 Prozent. Den größten Zuwachs der preisbereinigten Bruttowertschöpfung innerhalb der Dienstleister verzeichnetet der Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation mit 2,4 Prozent. Wobei das vor allem dem Teilbereich Information und Kommunikation und Teilen des Handels zu verdanken sein dürfte und besonders Gastgewerbe und Verkehr wachstumssenkend gewirkt haben.

Das sächsische Bruttoinlandsprodukt wurde im letzten Jahr in 2,850 Milliarden Arbeitsstunden von 2,05 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsplatz in Sachsen erwirtschaftet. Je sächsischem Einwohner betrug das BIP 33.254 Euro.

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