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Brexit: Vereinigtes Königreich verschiebt den Start von Zollkontrollen

Am 14. September 2021 hat Großbritannien angekündigt, dass der Zeitplan für die schrittweise Implementierung von Zollvorschriften und Zollkontrollen für Importe aus der EU abermals verschoben wird. Von der Verschiebung sind u. a. auch Einfuhren von Lebensmitteln tierischen Ursprungs betroffen. Zuletzt hatte die GTAI in ihrer Meldung vom 15.09.2021 noch einmal sehr anschaulich über die eigentlich ab 01.10.2021 geltenden Anforderungen an Lebensmitteleinfuhren nach Großbritannien berichtet.

Laut Pressemitteilung der britischen Regierung wird der Zeitplan des Border Operating Model nun wie folgt angepasst:
  • Die Anforderungen für die Voranmeldung von Waren, die veterinär- oder pflanzenschutzrechtlichen Bestimmungen unterliegen (SPS-Waren), die am 1. Oktober 2021 eingeführt werden sollten, werden nun am 1. Januar 2022 eingeführt.
     
  • Die Vorlage von Veterinärbescheinigungen für die Ausfuhr (Export Health Certificates), die am 1. Oktober 2021 eingeführt werden sollten, werden nun am 1. Juli 2022 eingeführt.
     
  • Die Vorlage von Pflanzengesundheitszeugnissen und physische Kontrollen von SPS-Gütern an Grenzkontrollstellen, die am 1. Januar 2022 eingeführt werden sollten, werden nun am 1. Juli 2022 eingeführt.
     
  • Sicherheitserklärungen (ESumA) für Einfuhren werden statt ab dem 1. Januar 2022 ebenfalls erst ab dem 1. Juli 2022 erforderlich sein.
     
  • Vollständige Zollerklärungen und -kontrollen werden dagegen, wie bereits angekündigt, am 1. Januar 2022 eingeführt.
Veranstaltungs-Tipp: Am 7. Oktober 2021 laden die Border & Protocol Delivery Group (BPDG) des Vereinigten Königreichs und die Britische Botschaft Berlin zu einem Webinar zum Warenverkehr zwischen EU und Großbritannien ein.

Quelle: DIHK  

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Referentin Zoll- und Außenwirtschaftsrecht

Susanne Leszkiewicz

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