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EU-Kommission will Straßenverkehr noch stärker regulieren

Die EU-Kommission stellte am 14. Juli 2021 einen Maßnahmeplan zur CO2 - Reduktion vor, der auch auf dem Gebiet des Verkehrs erhebliche Änderungen mit sich bringen wird.

Der Verkehr hat einen Emissionsanteil bezogen auf CO2 von etwa 20 Prozent, ein Wert der deutlich reduziert werden soll. An erster Stelle wird auf emissionsfreie Fahrzeuge gesetzt. Das sind vor allem Batteriefahrzeuge oder solche mit Brennstoffzellenantrieb, der - Stand heute- , vor allem im Nutzfahrzeugbereich Bedeutung erlangen könnte. Die Durchschnittsemissionen neu zuzulassender KFZ sollen laut Plan ab 2030 55 Prozent und ab 2035  100 Prozent niedriger sein als 2021. Das bedeutet eine komplette Abkehr vom Verbrenner, denn die Hersteller müssen entsprechend planen. Zumindest in Europa dürfte sich diese Festlegung auch auf die Entwicklung CO2-neutraler Flüssigkraftstoffe auswirken. Geplant ist im Gegenzug die Errichtung einer Lade/Tankstelleninfrastruktur.  An bedeutenden Verkehrsstraßen wird eine Lademöglichkeit aller 60 Km und eine H2-Tankmöglichkeit aller 150 Km vorgesehen.

Auch der Schiffs- und Flugverkehr wird in die Pflicht genommen. Im Flugverkehr zeichnet sich bis heute keine alltagstaugliche Alternative zu Flüssigkraftstoffen ab. Die EU-Kommission setzt sich an dieser Stelle für schrittweise zu erhöhende Quoten an CO2-neutralen Kraftstoffen ein. Im Schiffsverkehr sollen Obergrenzen auf den Treibhausgasgehalt von Schiffstreibstoffen umgesetzt werden.

Umsetzung des europäischen Grünen Deals

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