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Neues Förderprogramm "Unternehmen helfen Unternehmen"

Dresdner Kleinst- und Kleinunternehmen, die mit Leistungen der hiesigen Kultur- und Kreativwirtschaft die Coronakrise überwinden möchten, können ab sofort finanzielle Förderung der Landeshauptstadt beantragen. Das kann die Gestaltung und Programmierung eines neuen Webshops sein, aber auch eine innovative Produktpräsentation etwa für Messen oder ein filmisches Unternehmensporträt. Insgesamt 100.000 Euro fasst der Unterstützungsfonds für 2021 und 2022. Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung: "Ob Produktdesignerin, Softwareentwickler oder Werbeagenturen - Kreative können die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen steigern. Wir wollen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie kooperativ überwinden und Gewinn für alle Beteiligten zu schaffen."

Bezuschusst werden dabei 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Der Zuwendungsbetrag liegt zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Der Branchenverband Wir gestalten Dresden (WGD) berät zur neuen Förderrichtlinie und nimmt die Anträge entgegen: "Viele Branchen erlitten mit Corona Umsatzeinbußen, weil Aufträge und Innovationsprojekte gestoppt wurden. Jetzt wird wieder nach vorn geschaut, unser Zuschuss soll dabei einen Schub geben. Die Beantragung läuft online und die möglichen Zuwendungen fließen zeitnah", sagt Lydia Göbel, Geschäftsleitung von WGD.

Unter www.wir-gestalten-dresden.de/uhu finden Interessierte ausführliche Hinweise zu den Förderkriterien.

Das Förderprogramm "Unternehmen helfen Unternehmen" des Amtes für Wirtschaftsförderung umfasst verschiedene Instrumente, um die Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken. Neben konkreten Maßnahmen für die Branche soll auch der Branchenverband weiter professioniert werden. WGD vertritt die Interessen von 18.500 Beschäftigten und 2.000 Unternehmen in der Stadt.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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