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Meldung

Neue Kennzeichnungspflichten für Elektro- und Elektronikgeräte ab 1. Januar 2022

Stiftung Elektroaltgeräte-Register (ear) stellt Arbeitshilfen zur Verfügung

Handel, Industrie, Umwelt, Umwelt- und Energiewirtschaft | 10.05.2021

Der Bundestag hat am 7. Mai 2021 eine Novelle des Elektrogerätegesetz (ElektroG) beschlossen. Die Zustimmung des Bundesrates steht noch aus. Zum 1. Januar 2022 werden neue Kennzeichnungspflichten eingeführt. Das betrifft sowohl die Elektrogeräte selbst als auch die Sammel- und Rücknahmestellen. Damit betroffene Unternehmen sich rechtzeitig darauf einstellen können, ist die Stiftung Elektroaltgeräte-Register (ear) als zentrale Behörde für den Vollzug des ElektroG bereits aktiv geworden. Sie hat die verschiedenen Logomöglichkeiten zur Kennzeichnung auf ihrer Kampagnenwebseite "Plan E" veröffentlicht. Diese finden Sie hier: Plan E - Download (e-schrott-entsorgen.org). 

Mit der Kommunikationskampagne "Plan E" informiert die Stiftung ear Unternehmen und Verbraucher über das richtige Entsorgen von Elektroaltgeräten. Diese Aufklärungsarbeit soll dazu beitragen, die ordnungsgemäße Entsorgung von Elektroschrott deutlich zu erhöhen und die vorgegebene Sammelquote von 65 % langfristig zu erreichen. Das ist notwendig, weil Elektroaltgeräte einerseits wertvolle Ressourcen, andererseits aber auch gefährliche Stoffe enthalten. In Deutschland fallen jährlich mehr als 20 Kilogramm Elektroschrott pro Person an, doch aktuell werden nur 45 % von den Verbrauchern ordnungsgemäß zurückgegeben, so dass sie recycelt werden können.

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