Navigation

Pfad

Inhalt

docID: D

Meldung

Quo vadis Existenzgründungen?

IHK Dresden analysiert das Gründungsgeschehen im Coronajahr 2020

Existenzgründung / Startup | 07.05.2021

Angesichts der schwierigen Situation im "Coronajahr" 2020 blieb auch das Gründungsgeschehen im IHK-Bezirk Dresden nicht verschont. 4.000 Neugründungen entsprechen einem Rückgang von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Maßgeblich dafür war der geringe Anteil "echter" Gründungen Kleingewerbetreibender. Mit ca. 2.400 gingen sie binnen Jahresfrist um 16 Prozent zurück. Ihnen gegenüber stehen 1.129 Betriebsgründungen, was lediglich einem Minus von knapp 10 Prozent entspricht. Die Gründungsbereitschaft im sogenannten Nebenerwerb war bereits seit 2013 leicht rückläufig, 2020 lag sie jedoch knapp über Vorjahresniveau und damit von Corona unbeeinflusst. Ein deutlicher Zuwachs von 11 Prozent konnte hingegen bei nachfolgebedingten Existenzgründungen (Erbfolge/Kauf/Pacht) registriert werden. Da Unternehmensnachfolgen meist langfristig geplant werden, lag der Ausgangspunkt für die 2020 erfolgten Übergaben mehrheitlich vor Pandemiebeginn.

Trotz der herrschenden Kontaktbeschränkungen und anderer Restriktionen konnte der Gründerservice der IHK Dresden 2020 mehr als 1.000 Beratungen durchführen. Im Vorjahr lag diese Zahl noch um 14 Prozent höher, dennoch kann das erreichte Niveau als positiv bewertet werden. Ein Zuwachs konnte bei Stellungnahmen zu Gründungsvorhaben beobachtet werden. Diese werden von der IHK erstellt und bewerten fachkundig die Tragfähigkeit von Gründungskonzepten für den Fall, dass Fördermittel für die Umsetzung beantragt werden.

Im IHK-Gründerreport können Sie alle Ergebnisse nachlesen.

Der Gründerservice der IHK Dresden ist jederzeit unter Tel. 0351 2802-444 oder per E-Mail unter: existenzgruendung@dresden.ihk.de zu erreichen. Eine Vielzahl von Informationen rund um das Thema Existenzgründung auch unter www.dresden.ihk.de/existenzgruendung.

Ansprechpartner

Grit Fischer
Telefon: 0351 2802-134
docID: D111147