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Umstellung von Registrierkassen auf Antrag auch über März 2021 hinaus möglich

Recht und Steuern | 26.03.2021

Unternehmen, denen es bis zur Frist 31. März 2021 nicht möglich war, ihre elektronischen Registrierkassen umzustellen, können laut Sächsischem Staatsministerium der Finanzen ab sofort bei ihrem Finanzamt eine Fristverlängerung beantragen. Der Antrag ist formlos möglich und muss die Gründe für die Verzögerung beinhalten. Vorhandene Nachweise sind beizufügen. Das Finanzamt kann dem Antrag stattgeben, wenn der Einbau einer hardwarebasierten zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) rechtzeitig in Auftrag gegeben wurde und die Umrüstung beispielsweise aufgrund von Lieferschwierigkeiten der Hersteller oder coronabedingter Umstände länger dauert als geplant. Für eine cloud-basierte TSE ist der Kassenhersteller spätestens bis 31. Mai 2021 zu beauftragen. Die Aufrüstung muss jedoch unabhängig von der konkreten technischen Lösung nach derzeitiger Regelung bis spätestens 30. September 2021 abgeschlossen sein.

Sachsen will nach Auskunft von Finanzminister Vorjohann den Unternehmen weitere Zeit geben, um die Umrüstung der Kassen abzuschließen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind viele Unternehmen bei der Umstellung unverschuldet im Rückstand geraten. Manipulationssichere Kassensysteme bleiben wichtig, so Vorjohann, die Umrüstung müsse im Hinblick auf die Unternehmen, die schon auf TSE umgestellt haben und damit ihrer gesetzlichen Pflicht nachgekommen sind, jetzt abgeschlossen werden.

Ansprechpartner

Thomas Ott
Telefon: 0351 2802-150
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