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Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt starten Monitoring Energie 2020

Energie, Industrie, Umwelt- und Energiewirtschaft | 18.03.2021

Wie jedes Jahr starten Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt ihr Monitoring Energie. Betroffene Unternehmen haben bis zum 21. April Zeit, die entsprechenden Fragebögen auszufüllen und an die Behörden zurückzuschicken. Die Teilnahme ist verpflichtend. Das Monitoring ist in § 35 EnWG festgelegt.

Welche Unternehmen sind betroffen?

Die Datenabfrage 2020 richtet sich an die einzelnen Bereiche (Erzeugung, Speicherung, Netzbetrieb, Messstellenbetrieb, Handel, Vertrieb etc.) der in Deutschland tätigen Unternehmen bzw. deren einzelne juristische Personen. Eine zusammenfassende Beantwortung durch Obergesellschaften bei Konzernen ist nicht vorgesehen. Die in den Fragebögen vorzunehmenden Angaben beziehen sich nur direkt auf das jeweilige Unternehmen und nicht auf Unternehmen, an denen das antwortende Unternehmen beteiligt ist. Selbstverständlich sind nur Fragebögen zu beantworten, welche für das jeweilige Unternehmen relevant sind.

Welche Fragebögen gibt es?
  • Stromerzeuger und Stromspeicher: Alle Anlagen ab 10 MW je Standort, außer Wind- und PV-Anlagen, müssen gemeldet werden. Der Fragebogen muss auch ausgefüllt werden, wenn Investitionen in solche Anlagen geplant sind.
  • Übertragungsnetzbetreiber
  • Verteilnetzbetreiber Strom
  • Stromlieferanten
  • Strommessstellenbetreiber: Der Fragebogen muss von allen Netzbetreibern ausgefüllt werden, die auch grundzuständiger Messstellenbetreiber sind und auch von Messstellenbetreibern, die kein Stromnetz betreiben.
  • Gasuntertagesspeicherbetreiber
  • Fernleitungsnetzbetreiber
  • Gasverteilnetzbetreiber
  • Gashändler und -lieferanten
  • Gasmessstellenbetreiber: Der Fragebogen muss von allen Netzbetreibern ausgefüllt werden, die auch grundzuständiger Messstellenbetreiber sind und auch von Messstellenbetreibern, die kein Gasnetz betreiben.

Unternehmen, die bisher am Energie-Monitoring nicht teilgenommen haben, müssen sich bei der Bundesnetzagentur melden, um Zugangsdaten zum Portal (MonEDa) zu erhalten.

Die Fragebögen und den Zugang zu MonEDa finden Sie hier.

Quelle: DIHK

Ansprechpartner

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