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Meldung

Bund fördert „Dekarbonisierung der Industrie“

Energie, Finanzierung / Förderung, Industrie, Innovation und Digitalisierung | 20.01.2021

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert Projekte im Bereich der energieintensiven Industrien, die zum Ziel haben, prozessbedingte Treibhausgasemissionen möglichst weitgehend und dauerhaft zu reduzieren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Konsortien von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebsstätte(-n) in Deutschland, die vom Anwendungsbereich des EU-Emissionshandels erfasst sind und prozessbedingte Emissionen aufweisen. Der Antragsteller muss Anlagen planen oder betreiben, die nach den Vorschriften des Bundes-Immissionsschutzgesetzes genehmigt werden. Die Umsetzung des Förderprojekts muss in Deutschland erfolgen.

Im Rahmen der neuen BMU-Förderrichtlinie "Dekarbonisierung der Industrie wird u. a. folgendes im Bereich energieintensiver Industrien mit prozessbedingten Emissionen gefördert:
  • Forschung und Entwicklung sowie die Erprobung in Versuchs- bzw. Pilotanlagen
  • Investitionen in Anlagen zur Anwendung und Umsetzung derartiger Maßnahmen im industriellen Maßstab
  • Substitution von Produkten durch treibhausgasärmere Produkte einschließlich der zugehörigen Herstellungsverfahren
  • Brückentechnologien

Die Förderung erfolgt gestaffelt und beträgt in Abhängigkeit von der Zuordnung zu den Kategorien und der Unternehmensgröße bis zu 70 Prozent für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und bis zu 60 Prozent für Investitionsvorhaben.

Antragsverfahren

Förderrichtlinie

Ansprechpartner

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