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In der Corona-Krise sinkt das Interesse an Betriebsübergaben

DIHK veröffentlicht Nachfolgereport 2020

Unternehmensnachfolge | 04.01.2021

Das eigene Unternehmen abzugeben und einen geeigneten Nachfolger zu finden sind große Herausforderungen, bei denen die IHK Dresden in der Vergangenheit erfolgreich unterstützen konnte. Der aktuelle Nachfolgereport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) wertet die Beratungserfahrungen aller deutschen Industrie- und Handelskammern (IHKs) aus und zieht ein Resümee für das Nachfolgegeschehen, welches 2020 durch die Corona-Krise negativ beeinflusst wurde. 71 Prozent aller IHKs haben im letzten Jahr weniger Beratungsgespräche zur Unternehmensnachfolge durchgeführt.

Der Generationswechsel in den Unternehmen gerät somit während der Corona-Pandemie ins Stocken. Knapp jede zweite IHK rechnet mit weniger Nachfolgen im Krisenjahr 2020. Gründe hierfür sind u.a. die Sicherung der eigenen Existenz, ein sinkender Unternehmenswert und eine zu geringe Anzahl an potenziellen Nachfolgern (gegenüber einem relativ großen Angebot an Unternehmen). Letzteres spiegelt sich auch anhand der Anzahl an Beratungen für Alt-Unternehmer im Vergleich zu Interessenten wieder.

Zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Branchen zählen das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie der Handel. In diesen Branchen stehen auch die meisten Unternehmen zur Übergabe zur Verfügung. Die rege Teilnahme an Beratungen und Veranstaltungen zeigt jedoch, wie wichtig das Thema Unternehmensnachfolge ist und welche Herausforderungen sich dahinter verbergen. Hier knüpft die IHK Dresden auch 2021 an und setzt den Fokus auf einen persönlichen Austausch.

Ansprechpartner

Grit Fischer
Telefon: 0351 2802-134
docID: D109963