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Sachsen will Förderlücke für Kleinstunternehmer, Selbstständige und Freiberufler schließen

Das sächsische Wirtschaftsministerium informierte heute über die Pläne zu einem Förderprogramm "Sachsen Plus". Damit möchte der Freistaat sächsische Unternehmerinnen und Unternehmer, die von den fixkostenorientierten Corona-Bundeshilfen kaum oder nicht profitieren können, unterstützen. Die Unterstützung soll sich auf pauschal 4.750 Euro je Antragsteller belaufen: insgesamt 4.500,00 Euro für drei Monate plus einmalig 250,00 Euro für Steuerberater-Ausgaben.

Die Finanzierung des Programms soll aus den im Mai 2021 gestarteten Corona-Härtefallhilfen erfolgen, die je zur Hälfte vom Bund und Freistaat Sachsen getragen werden. Deshalb muss der Bund der Einführung der neuen Hilfe noch zustimmen.

Die geplante Unterstützung "Sachsen Plus" soll die bestehenden Hilfsinstrumente aus Überbrückungshilfen für Unternehmen und Neustarthilfen für Soloselbstständige ergänzen und pauschal für drei Monate gewährt werden. Voraussetzung ist, dass ein coronabedingter Umsatzrückgang von mehr als 60 Prozent im November oder Dezember 2021 im Vergleich zu 2019 vorgelegen hat. 

Das sächsische Kabinett soll die entsprechende Richtlinie "Sachsen Plus", welche derzeit erarbeitet wird, Mitte Januar beschließen. In dem Zeitraum erfolgt auch eine Abstimmung mit dem Bund. Eine Antragstellung über die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - soll dann zeitnah ermöglicht werden.

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