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EU-Russland-Sanktionen verlängert bis 31. Januar 2021

Internationales Geschäft | 08.07.2020

Der Europäische Rat hat am 29. Juni 2020, wie erwartet, die Wirtschaftssanktionen gegen Russland um weitere sechs Monate bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Die in 2014 verhängten Sanktionen waren eine Reaktion der EU auf die rechtswidrige Annexion der Krim durch Russland. 
Am 18. Juni 2020 wurden bereits die Sanktionen, die die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und der Krim sowie der Region Sewastopol betreffen, um 12 Monate bis 23. Juni 2021 verlängert. 
Die nun um ein weiteres halbes Jahr verlängerten Sanktionen beschränken den Zugang bestimmter russischer Banken und Unternehmen zum europäischen Kapitalmarkt, umfassen ein Verbot der direkten oder indirekten Einfuhr, Ausfuhr oder Weitergabe von Verteidigungsgütern sowie Gütern mit doppeltem Verwendungszweck. Außerdem wird mit den Sanktionen Russlands Zugang zu bestimmten sensiblen Technologien, die im russischen Energiesektor eingesetzt werden können, weiter eingeschränkt.

Übersicht zu den Russland-Sanktionen der EU
Zeitachse der Russland-Sanktionen der EU

Quelle: Europäischer Rat

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