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Modernisierung des EU-Mexiko-Abkommens

Internationales Geschäft | 03.06.2020

Ende April haben sich die EU und Mexiko nach mehrjährigen Verhandlungen auf eine Modernisierung des seit dem Jahr 2000 bestehenden Globalabkommens geeinigt. Das Inkrafttreten ist nach Unterzeichnung und Ratifizierung für das Jahr 2022 vorgesehen. Neben einer Zollbefreiung für 99 Prozent des EU-Mexiko-Warenhandels sieht das erneuerte Abkommen u. a. auch Regelungen zum Investorenschutz vor. Ein Mittelstandskapitel soll darüber hinaus den Zugang für kleine und mittelständische Unternehmen zum mexikanischen Markt verbessern.

Mexiko ist für die sächsischen Unternehmen der wichtigste Markt in Lateinamerika. 2019 wurden Waren im Wert von ca. 306,2 Mio. Euro aus Sachsen nach Mexiko geliefert. Damit lag der Wert deutlich über dem Wert der Exporte von ca. 224,2 Mio. Euro, welche im Jahr 2019 aus Sachsen in die vier MERCOSUR-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay geliefert wurden. Mit dieser Staatengruppe hat die EU-Kommission 2019 Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen abgeschlossen. Zukünftig sollten sich vor diesem Hintergrund auch Möglichkeiten einer verbesserten Markterschließung ergeben.

Quellen: EU-Kommission, Statistik Sachsen

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