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Förderprogramm für Produktionsanlagen von persönlicher Schutzausrüstung

Dienstleistungen, Finanzierung / Förderung, Industrie, Coronavirus | 05.05.2020

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat am 27. April 2020 die Richtlinie für die Bundesförderung von Produktionsanlagen von persönlicher Schutzausrüstung und dem Patientenschutz dienender Medizinprodukte sowie deren Vorprodukte auf den Weg gebracht. Mit dem Programm sollen die Produktion von persönlichen Schutzausrüstungen und dem Patientenschutz dienender Medizinprodukte sowie deren Vorprodukte in Deutschland gestärkt und bisherige nationale und europäische Importabhängigkeiten reduziert werden.

In einem ersten Schritt sollen Produktionskapazitäten in Deutschland aufgebaut werden, um die jährlich produzierte Menge von Filtervlies um 4.000 Tonnen zu erhöhen. Damit können zusätzlich bis zu 5 Milliarden medizinische Gesichtsmasken und filtrierende Halbmasken pro Jahr produziert werden.

Gefördert werden Investitionen in Anlagen zur Produktion von Filtervlies im Meltblown-Verfahren. Das Vlies muss die Qualitätsanforderungen als Vorprodukt für FFP2-, FFP3- oder medizinische Gesichtsmasken erfüllen.


Der Erwerb von Grundstücken und Gebäuden einschließlich eventueller Umbaumaßnahmen an Gebäuden sind nicht förderfähig. Auch Eigenleistungen, eigene Produkte des Antragstellers sowie die Umrüstung bestehender Anlagen werden nicht gefördert.

Die Anlagen müssen bis 31. März 2021 in Betrieb genommen werden und mindestens bis 31. Dezember 2023 zweckentsprechend betrieben werden. Das Vlies darf ausschließlich an Unternehmen veräußert werden, die daraus in Deutschland oder Europa die vorgenannten medizinischen Produkte herstellen. 

Der Fördersatz beträgt 30%. Die Förderhöhe ist auf 10 Mio. EUR je Unternehmen beschränkt.

Die Antragstellung muss bis spätestens 30. Juni  2020 beim BAFA erfolgen.

Ausführliche Informationen finden Sie beim Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Ansprechpartner

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