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Zuwendung für Ausbildungsunternehmen

Ausbildung, Corona | 24.04.2020

Die Sächsische Landesregierung hat am 21. April die bereits seit Wochen von den Kammern geforderte entsprechende Richtlinie zum Ausbildungszuschuss verabschiedet. Ausbildungsbetriebe, die besonders von der Allgemeinverfügung betroffen sind, können ab sofort über die Sächsische Aufbaubank einen Zuschuss für die Ausbildungsvergütung ihrer Lehrlinge in Höhe des 1,5fachen einer monatlichen Ausbildungsvergütung erhalten. Den Zuschuss können Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten beantragen.

Anders als bei Arbeitnehmern, bei denen die Kurzarbeiterregelungen greifen, müssen die Unternehmerinnen und Unternehmer nach § 19 Abs. 1 Nr. 2 Berufsbildungsgesetz ihren Auszubildenden sechs Wochen die volle Ausbildungsvergütung zahlen, auch wenn durch die gesetzliche Verfügung keine oder nur eine sehr eingeschränkte betriebliche Ausbildung möglich ist. Dieser sonst sinnvolle Schutz der Auszubildenden stellt jetzt viele Betriebe des Einzelhandels, des Hotel- und Gastgewerbes, der Veranstaltungsbranche und weiterer Dienstleistungsbereiche vor zusätzliche Kostenbelastungen. Denn auch nach den 6 Wochen wird Kurzarbeitergeld für Auszubildende nur unter strengen Restriktionen gewährt.

Förderanträge können ab dem 27. April gestellt werden. Der Antrag auf Ausbildungszuschuss und die Anlage zur Bestätigung eines Ausbildungsverhältnisses sind komplett durch das Unternehmen an die Bewilligungsbehörde, die Landesdirektion Sachsen zu senden. Die IHK erhält lediglich die "Anlage zur Bestätigung eines Ausbildungsverhältnisses" und sendet diese nach Ausfertigung an das antragstellende Unternehmen zurück.

Hier finden Sie den Antrag auf den Ausbildungszuschuss, die Anlage zur Bestätigung des Ausbildungsverhältnisses sowie den gesamten Wortlaut der Richtlinie
docID: D105202