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Informationen zum Grenzregime Drittstaaten - Deutschland

Internationales Geschäft, Verkehr, Coronavirus, CoronaTopNews | 18.03.2020

Zur weiteren Eindämmung der Infektionsgefahren durch das Corona-Virus wurden am 17.03.2020 weitreichende Einreisebeschränkungen an den deutschen Schengen-Außengrenzen angeordnet. Dies betrifft den internationalen Luft- und Seeverkehr bei Reiseverbindungen, die ihren Ausgangspunkt außerhalb der Europäischen Union haben. Die Regelung gilt ab sofort, zunächst begrenzt für 30 Tage. Während dieses Zeitraums ist es Drittstaatsangehörigen untersagt, in die EU einzureisen. Zurückweisungen erfolgen an der Grenze.

Nicht betroffen von dieser Regelung sind:
  • Deutsche Staatsangehörige 
  • Staatsangehörige von EU-Staaten sowie deren Familienangehörigen zum Zwecke der Durchreise in den Heimatstaat
  • Staatsangehörige aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sowie deren Familienangehörigen zum Zwecke der Durchreise in den Heimatstaat
  • Drittstaatsangehörige mit längerfristigem Aufenthaltsrecht (Aufenthaltstitel oder längerfristiges Visum) in einem EU-Staat und den zuvor genannten Staaten (zum Zwecke der Durchreise bei einem anderen Staat als Deutschland)
  • Drittstaatsangehörige mit dringendem Einreisegrund
Bei Vorliegen eines dringenden Einreisegrundes sind entsprechende Nachweise mitzuführen, aus denen sich die Notwendigkeit des Grenzübertritts ergibt. Was als dringender Einreisegrund gilt, wurde seitens des Innenministeriums noch nicht definiert.

Die Anordnung der Einreisebeschränkungen soll durch die Mitgliedstaaten nach einheitlichen Kriterien innerhalb des Schengenraums erfolgen.
docID: D104782