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Auswirkungen einer Pandemie auf das Arbeitsverhältnis

Recht und Steuern, Coronavirus | 06.03.2020

Das Coronavirus hält derzeit die Weltwirtschaft in Atem - mit Auswirkungen, die in Deutschland in vielen Unternehmen zu spüren sind.
Die Warenströme und das Abnahmeverhalten von Kunden haben sich verändert und führen mittelbar zu einem veränderten Arbeitskräftebedarf. Aber auch im Arbeitsverhältnis können durch die Pandemie Veränderungen eintreten.

Eine direkte betriebliche Auswirkung von Infektionskrankheiten ist der Ausfall von Arbeitszeit durch die Arbeitsunfähigkeit betroffener Arbeitnehmer. Mittelbare Auswirkung auf das Arbeitsverhältnis haben Pandemien, wenn die Arbeitsleistung aufgrund von Vorbeugungs- oder Eindämmungsmaßnahmen, wie z.B. Schließungen von Einrichtungen oder Quarantäneanordnungen, nicht erbracht wird oder Reisehindernisse bestehen. Wirtschaftliche Auswirkungen einer Pandemie auf das Arbeitsverhältnis sind Lieferengpässe und Absatzprobleme.

Die Folgen im Arbeitsverhältnis bemessen sich dabei nach dem jeweiligen Pflichtenkreis. Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts weist den Parteien des Arbeitsvertrages dabei Risikosphären zu. Je nachdem, ob die Risikosphäre des Arbeitnehmers oder des Arbeitgebers betroffen ist und ob abweichende Sonderregelungen greifen, richten sich Freistellungs- und Vergütungsansprüche.

In unserem neuen Merkblatt Auswirkungen einer Pandemie auf das Arbeitsverhältnis stellen wir die Rechtslage im Arbeitsverhältnis dar und beantworten häufig gestellte Fragen.

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