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Meldung

EU-Sanktionen gegen die Türkei

Internationales Geschäft | 04.03.2020

Die EU hat erstmals im Zusammenhang mit den nicht genehmigten Bohrtätigkeiten der Türkei im östlichen Mittelmeer Personen auf die Sanktionsliste gesetzt. Deutsche und europäische Unternehmen dürfen diesen Personen keine Gelder zur Verfügung stellen.

Im Zusammenhang mit den nicht genehmigten Bohrtätigkeiten der Türkei im östlichen Mittelmeer hatte die EU im November 2019 einen Rahmen für restriktive Maßnahmen geschaffen (Presseerklärung vom 11.11.2019). Am 27.02.2020 wurde von diesem Rahmen erstmals Gebrauch gemacht, indem der Rat zwei Personen restriktiven Maßnahmen unterwirft. Sie sollen für die Planung, Steuerung und Umsetzung von Tätigkeiten zur Offshore-Kohlenwasserstoffexploration im östlichen Mittelmeer, die von Zypern nicht genehmigt wurden, verantwortlich oder daran beteiligt sein.

Die restriktiven Maßnahmen bedeuten, dass sie nicht mehr in die EU einreisen dürfen und ihre Vermögenswerte eingefroren werden. Darüber hinaus ist es Personen und Organisationen aus der EU nicht länger erlaubt, den Betroffenen Geld zur Verfügung zu stellen.

Nähere Informationen können Sie der Pressemeldung des Rates der Europäischen Union vom 27.02.2020 entnehmen.

Quelle: DIHK  

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