Navigation

Pfad

Inhalt

docID: D

Meldung

Bund will mehr Regionalisierungsmittel zahlen

Verkehr | 05.02.2020

Der Betrieb des ÖPNV in den einzelnen Ländern hängt in ganz erheblicher Weise von sogenannten Regionalisierungsmitteln ab, die der Bund den Ländern jährlich als Unterstützung für den Betrieb von Bussen und Bahnen zuweist.

Im Grundsatz handelt es sich um eine feste Summe, die jedoch einer jährlichen Dynamisierungsquote von 1,8 Prozent unterworfen ist. Derzeit betragen die Regionalisierungsmittel etwa 8,8 Milliarden Euro im Jahr.
Wie das Bundesverkehrsministerium vermeldete, soll, sofern der Bundesrat zustimmt, via Gesetz festgelegt werden, dass diese regulären Gelder bis 2023 um etwa 1,2 Milliarden Euro und bis 2031 um insgesamt 5,25 Milliarden Euro aufgestockt werden können. Dies würde den Trägern des ÖPNV in den Ländern die Möglichkeit geben, mehr Strecken zu bedienen und die Takte auf den Strecken zu verbessern. Insbesondere im ländlichen Raum machen lange Taktzeiten, Umwege und fehlende Verbindungen zu den Tagesrandzeiten Bus und Bahn unattraktiv.
docID: D103433