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BREXIT: Handlungsempfehlung für Ursprungszeugnisse ab dem 1. Februar

Internationales Geschäft | 30.01.2020

Mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union zum 31. Januar ergeben sich folgende Änderungen bei der Ausstellung von Ursprungszeugnissen (UZ):

Ursprungsangabe im Feld 3 des UZ:
Hier ist grundsätzlich nur noch der nationale Ursprung, also "Vereinigtes Königreich" oder "GB", ohne Klammerzusatz "Europäische Union" anzugeben. Auch die ausschließliche Angabe "Europäische Union" entfällt.

Ursprungsnachweise aus dem Vereinigten Königreich:
Im Rahmen einer Übergangsphase ist die bisherige Nachweisführung auch nach dem 31. Januar fortzusetzen. Das bedeutet, dass Vornachweise mit Bezug zum Vereinigten Königreich weiter akzeptiert werden können und zwar unabhängig davon, ob diese vor oder nach dem 31. Januar bzw. in der EU/EU-27 oder im Vereinigten Königreich ausgestellt wurden.

Auch Ursprungszeugnisse, die nach dem 31. Januar auf Vordrucken mit der Aufschrift "European Union" im Vereinigten Königreich ausgestellt werden, können weiterhin anerkannt werden.

Diese Empfehlungen gelten bis auf Weiteres. Bei Änderungen werden wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Quelle: DIHK  

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docID: D103389