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Neue ZIM-Richtlinie veröffentlicht

Bessere Bedingungen vor allem für junge Unternehmen

Finanzierung / Förderung, Industrie, Innovation und Digitalisierung | 22.01.2020

Am 20. Januar 2020 wurde die neue Richtlinie für das "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM) veröffentlicht. Mit jährlich über 3.000 Projekten ist ZIM das bedeutendste Programm der Bundesregierung zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des innovativen Mittelstands. Die bisherige Förderrichtlinie ist am 31. Dezember 2019 ausgelaufen. Die Förderkonditionen im Rahmen des ZIM haben sich verbessert. Insbesondere junge Unternehmen (bis 10 Jahre) und Erstinnovatoren profitieren von besseren Förderbedingungen. 2020 stehen für ZIM Haushaltsmittel in Höhe von 555 Millionen Euro zur Verfügung.

Wesentliche Änderungen der neuen ZIM-Richtlinie sind:
  • erhöhte Fördersätze für kleine junge Unternehmen und für kleine Unternehmen in strukturschwachen Regionen
  • Öffnung des Programms für mittelständische Unternehmen kleiner 1.000 Mitarbeiter
  • Möglichkeit zur Förderung von Durchführbarkeitsstudien im Vorfeld eines ZIM-Projekts
  • verbesserte Leistungen zur Markteinführung
  • Erhöhung der maximal zuwendungsfähigen Kosten (auf bis zu 550 TEUR für Einzelprojekte, bei Kooperationsprojekten auf 450 TEUR je Unternehmen) Die maximal mögliche Fördersumme für das Gesamtprojekt steigt auf 2,3 Mio. €
  • nationale ZIM-Innovationsnetzwerke werden mit maximal 420 TEUR gefördert
Gegenwärtig läuft die Ausschreibung der Projektträger. Diese wird voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2020 abgeschlossen sein. Danach ist eine Antragstellung unter den aktualisierten ZIM-Förderbedingungen möglich. Förderanträge auf Grundlage der alten ZIM-Richtlinie, die bis 31. Dezember 2019 eingegangen sind, werden weiter von den bisherigen Projektträgern bearbeitet.

Die aktualisierte Richtlinie finden Sie hier.

Quelle: DIHK

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docID: D103322