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Prüfung von Verdunstungskühlanlagen, Nassabscheider und Kühltürme

Zulässig nur durch IHK-Sachverständige oder Inspektionsstellen

Gastronomie und Tourismus, Handel, Industrie, Sachverständige / Gutachter, Umwelt | 01.11.2019

Derzeit häufen sich Fälle, in denen Sachverständige Prüfungen von Verdunstungskühlanlagen, Nassabscheidern und Kühltürmen anbieten, die dafür nicht zugelassen sind. Das Bundesumweltministerium und der DIHK weisen darauf hin, dass entsprechende Prüfberichte rechtlich nicht zulässig sind und von den Behörden abgelehnt werden.

Nach § 14 der Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (42. BImSchV) müssen Betreiber ihre Anlagen alle fünf Jahre von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen oder einer Inspektionsstelle Typ A überprüfen lassen. Derzeit werden entsprechende Prüfungen auch von Sachverständigen angeboten, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen. Derartige Prüfungen sind nach Auffassung des DIHK und des Bundesumweltministeriums nicht zulässig und wurden von ersten Landesbehörden abgelehnt.

Anlagenbetreiber sollten deshalb sicherstellen, dass sie ausschließlich für das Sachgebiet bestellte Sachverständige oder Inspektionsstellen Typ A beauftragen. Entsprechende Sachverständige werden im IHK-Sachverständigenverzeichnis, Inspektionsstellen Typ A bei der DAkkS gelistet.

Fehlerhafte Prüfungen sind nach § 19 der 42. BImSchV ordnungswidrig. Sollte von entsprechenden Anlagen ein Unfall verursacht werden, weist das Bundesumweltministerium auf mögliche Konsequenzen hin.

Quelle: DIHK

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docID: D102931