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40 Jahre innovative Ideen für mehr Umweltschutz

Pilotprojekte im großtechnischen Maßstab werden gefördert

Industrie, Umwelt, Umwelt- und Energiewirtschaft | 02.10.2019

In den letzten 40 Jahren wurden mit dem Umweltinnovationsprogramm 733 Pilotprojekte gefördert, mit denen erhebliche Umweltentlastungen erzielt werden konnten. Allein in den letzten zehn Jahren waren es 790.000 Tonnen Kohlendioxid.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm fördert das BMU in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Pilotprojekte in großtechnischem Maßstab. Die Vorhaben zeigen, wie fortschrittliche Verfahren zur Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen in der Praxis umgesetzt werden können und tragen so dazu bei, den Stand der Technik in Deutschland voranzubringen.

Das Umweltinnovationsprogramm (UIP) ist ein Spitzenförderprogramm, mit dem Vorhaben in Deutschland gefördert werden, die den Stand der Technik in der Branche und darüber hinaus vorantreiben. Es zeichnet sich vor allem durch Flexibilität aus. So hat es im Laufe der Jahre immer wieder auf neue Herausforderungen reagiert: In den 70er Jahren war der saure Regen das große Umweltthema. Damals hat das Steinkohlekraftwerk Wilhelmshaven mit Mitteln aus dem UIP ein neues Verfahren zur Abgasentschwefelungsanlage umgesetzt. Heute geht es beispielsweise um umweltfreundliche Innovationen beim Betrieb von Kläranlagen oder die Entwicklung einer energieeffizienten Flaschenwaschmaschine in einer Privatbrauerei. Umweltinnovationen liefern einen Beitrag zum Klimaschutz, führen zu Ressourceneffizienz, Materialeinsparung, Energieeinsparung, Energieeffizienz, Abwasserreinigung, Luftreinhaltung und vielem mehr.

Das Umweltbundesamt ist seit der Gründung dieses Förderprogramms für die fachliche Prüfung und Betreuung der Förderprojekte zuständig. Die KfW Bankengruppe übernimmt die administrative und finanzielle Abwicklung.

Nähere Informationen finden Sie hier: https://www.umweltinnovationsprogramm.de

Quelle: BMU

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