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Versorgungsengpässe für unter die REACH-Verordnung fallende Stoffe vermeiden

Handel, Industrie, Internationales Geschäft, Umwelt, Umwelt- und Energiewirtschaft | 01.10.2019

Wenn Sie Chemikalien oder Stoffe aus Lieferketten mit Ursprung im Vereinigten Königreich beziehen, besteht ggf. dringender Handlungsbedarf.

Im Falle eines no-deal-BREXITs zum 31.10.2019 gilt UK ab dem 01.11.2019 als Drittland. Damit verlieren sämtliche REACH-Registrierungen ihre Gültigkeit, sofern sie nicht vorher auf im verbleibenden EU/EWR-Raum ansässige Rechtspersonen übertragen wurden.

Die Europäische Chemikalienagentur ECHA verfügt über eine Liste von derzeit ausschließlich in UK registrierten Stoffen. Gegenwärtig umfasst diese Liste noch immer 750 Stoffe.

Falls Sie Anwender eines dieser Stoffe sind, sollten Sie prüfen, ob ein Transfer der REACH-Registrierung auf eine im EU/EWR-Raum ansässige Rechtsperson vorgesehen ist. Alternativ können Sie sich unter bestimmten Umständen selbst als Importeur der entsprechenden Stoffe registrieren lassen oder Ihr nicht (mehr) in der EU ansässiger Lieferant bestellt einen Alleinvertreter, der die Registrierung übernimmt.

Für Stoffe, die neben UK auch in anderen Mitgliedsstaaten registriert sind, kann ein rechtzeitiger Lieferantenwechsel das Problem lösen.

Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk stellt umfangreiche Informationen zum Thema bereit. Dazu zählen die Liste der 750 ausschließlich in UK registrierten Stoffe und eine Leitlinie zur Übertragung der Registrierung.

Ansprechpartner

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